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KommentarDer Glaubenskrieg um die E-Mobilität wird nicht mehr lange dauern

E-Autos sind viel zu teuer, haben keine Reichweite, und woher soll der ganze Strom kommen? Die Argumente werden bald von der Realität eingeholt.

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Überraschung: Ein E-Antrieb in einem alten VW Bulli. Das ist eher ungewöhnlich, E-Autos werden bald zum Straßenalltag gehören
Überraschung: Ein E-Antrieb in einem alten VW Bulli. Das ist eher ungewöhnlich, E-Autos werden bald zum Straßenalltag gehören © Red Bull Content Pool/Philip Platzer
 

E-Auto-Fahrer warnt: „Ich hätte 80 Euro für 100 Kilometer gezahlt“. Mehr als diese Schlagzeile hat es nicht gebraucht. Nach der Lektüre dieser Story der Kleinen Zeitung fühlte sich so mancher bestätigt: Ich hab’s ja immer gewusst, diese E-Autos sind nix G’scheites, viel zu teuer, keine Reichweite, und außerdem: woher soll der ganze Strom kommen? Wie immer lohnt sich ein zweiter Blick. Im Bericht geht es  nicht um die Sinnhaftigkeit von E-Mobilität, sondern um die unübersichtliche Gestaltung von Ladetarifen. Der Murauer Peter Haselmann ist begeisterter Lenker eines Stromautos, warnt aber vor zu teuren öffentlichen Ladesäulen. Wer tankt, solle sich zuvor genau informieren.

Kommentare (48)

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RaraAvis
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Schnellladen in den wenigen Fällen wo es notwendig ist, wird mehr kosten

dafür wird normales Laden im Alltag günstig bis kostenlos sein.

Und prinzipiell geht es eigentlich nicht nur darum, dass Autofahren immer billiger und billiger wird. Man muss den Diesel abschaffen, Benzin auf 5 Liter verteuern (was eh von selbst kommen wird).
Es geht eigentlich darum, Autofahrten aller Art durchaus zu reduzieren und das was man fahren muss, eben elektrisch.

Faktisch kostet ja bei IONITY die kWh auch nur 30 Cent, weil die das halt nur für die am absteigenden Ast befindlichen Deutschen Hersteller so eingepreist haben.

Das ganze wird sich einspielen.

Elektrisch ist die Gegenwart und erst recht die Zukunft.

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feringo
1
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@ scionescio @ Sibanac .... Umwelt in der Buchhaltung

((a : b) * x):y = ? geht nicht ? 😱
Solange Firmen in ihrer Buchhaltung die Umweltbewertung ihrer erzeugten Produkte (also x..Euro schädlich und y..Euro schonend) nicht angeben müssen, sind eure Rechenbeispiele zwar beide richtig, aber mathematisch nicht zielführend, weil in einer einfachen Schlussrechnung nicht alle Aspekte berücksichtigt werden können. Versucht es gemeinsam mit z.B. einer Tabellenkalkulation. Damit können alle Gesichtspunkte von A-Z berücksichtigt werden.
Diese Ergebnisse wären interessant!

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Airwolf
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Entsorgung

Das nächste Problem ist die Akku Entsorgung .
Davon hört man gar nichts.
Das wird bis jetzt alles unter den Tisch gehalten.
Wo wird in den großen Siedlungen aufgeladen.
ENTSORGUNG WIE UND WO. Und dann kommen die großen
Salzwasserbecken für die vernichtung der Akkus.
Denken und Augen auf.
Plastiksackerl verbieten und andere Türen aufmachen.
Alles nur Geschäftemacherei.

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wilander
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Wiederverwertung

...Wiederverwendung von Lithium und Kobalt ist auch industriell zu 95 % möglich. Nur gibts halt noch nicht so viele Batterien.
War doch alles im ORF zu sehen.
Die riesigen Ölteppiche und Zerstörung von kilometerweiten Stränden und Meeren mit verendeten Tieren hab ich geträumt ?
Oder untergehende Bohrinseln ?
Oder Luftverschmutzung ?

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oekoLogisch
5
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Klimawandel verlangsamen

wird nicht gratis sein! Aber mit etwas Bildung, Investierfreudigkeit und "Anti-egoismus" könnten wir vielleicht doch noch die Kurve kratzen!

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scionescio
17
28
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Wo ist der Vorteil für das Klima, wenn die Emissionen statt lokal halt wo anders anfallen?

Innovationen haben sich durchgesetzt, wenn sie besser als das Herkömmliche waren - eAutos mit Akkus haben so viele gravierende Nachteile, dass sie sich trotz massiver Subventionen kaum verkaufen lassen und ein unkomfortables Spielzeug für reiche Angeber (zB Tesla) oder naive Fanatiker, die nicht rechnen können und sich an alternative Fakten klammern, sind.
Das gesamte eAuto mit Akku Konzept ist nicht nachhaltig (im Gegensatz zum eAuto mit Brennstoffzelle) und verzögert nur mit enormen Kosten und vielen Opfern (Arbeitsplätze, Sondermüll Akku) das Wasserstoffzeitalter zu Lasten des Klimawandels.
Nur weil die Energieversorger ein großes Geschäft wittern und andere Glücksritter abkassieren wollen, muss man nicht gleich das Hirn ausschalten.
Das erste Gebot sind insgesamt weniger Fahrzeuge (auch ein BEV steht im Stau und braucht einen Parkplatz) und mehr öffentliche Verkehrsmittel und zusätzlich preiswerte Sharing-Angebote, um auch denen zu helfen, die auf dem Land auf ein Fahrzeug angewiesen sind.
Mit den vielen Milliarden, die in eine Infrastruktur gepulvert werden müssten (schon jetzt ist klar, dass Ladestellen zu einigermaßen leistbaren Preisen nur im Ballungsraum kostendeckend sein können - glaubt jemand ernsthaft, dass es jemals ein Ladestelleninfrastruktur in ganz China, Brasilien, Indien, Kanada, etc. wird geben können?), könnte man bei einem Invest in die Öffis dem Klima sehr viel mehr Gutes tun - aber da würden manche ja nichts daran verdienen ...

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wilander
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...ein lächerlicher Kommentar, der selber noch nie ein E Auto gefahren hat.....

...mit der Materie eingehender beschäftigen. Dann klappts auch.

Sind sie ein Kurz Jünger: nix tun. alles lassen wie bisher, auf Wasserstoff warten, der in 10 Jahren noch nicht massentauglich sein wird.

Oder FPÖ Sympathisant : die Klimakatastrophe gibts gar nicht..

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Reipsi
0
1
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Was hat das mit dem

fahren zu tun ? E-Autos sind eine Übergangslösung und eine Geschäftemacherei sonst garnix. Tesla kann selber nicht einmal seine Akkus entsorgen nach einem Unfall !

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KlausHirtler
26
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Schönes elektrische Fahren

seit 2015 fahre ich elektrisch, zuerst Plug-in-Hybrid, seit 2018 rein elektrisch, ich muß beruflich in ganz Ostösterreich Termine verrichten, ich bin noch überall rechtzeitig in zumutbarer Zeit hingekommen und ich kann nur sagen, es sollte jeder einfach einmal probieren, es ist das schönere entspannte Fahren und mich sieht kein "Fossil-Car" mehr und alle angeblichen Probleme, die so in der Praxis ohnehin kaum auftreten, sind lösbar, da hat die Menschheit schon mehr Probleme gelöst

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dizeit
14
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An „den Schreiber dieser Zeilen“

Und wieder einmal kein Wort bezüglich Akku-Produktion und Entsorgung.
Aber gewisse Feinheiten werden bei dem ganzen Elektro-Haleluja eben allzu oft (zufällig?) vergessen.
Solange wir das Thema E-Mobilität nicht ganzheitlicher betrachten und alle Karten auf den Tisch legen, solange wird es „Spekulationen in diversen Foren“ geben.

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ichbindermeinung
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Strompreis wird explodieren als Kompensation zum Diesel/Benzin

nachdem die Steuereinnahmen dann beim Diesel/Benzin schrittweise richtig einbrechen werden, werden halt die Strompreise als Kompensation explodieren um die Steuereinnahmen konstant zu halten. Ganz zu schweigen von den zehntausenden/hunderttausenden die beim Verbrennungsautoumfeld die Arbeit verlieren werden

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scionescio
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Der größte europäische Anbieter von Schnellladestationen (Ionity) wird mit Ende Jänner den Preis für eine kWh auf 79ct erhöhen ...

... damit kosten dann 100km mit einem BEV mindestens 15 Euro - mit einem Diesel fahr ich damit die doppelte Strecke und habe mir in der Anschaffung auch noch zigtausend Euros gespart!

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Sibanac
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@ scion

Nicht für Teslafanboys 🙃😜

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scionescio
7
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@Simpel: soweit ich weiß, verlangt Tesla 33ct pro kWh und zusätzlich ab der 5. Minute nach dem Ladeende zusätzlich 80ct Blockiergebühr pro weitere Minute dh für eine Viertelstunde zu spät kommen fahr ich mehr als 100km mit einem Diesel - Echt günstig!

Bei 20kWh Verbrauch auf 100km kostet das bei Tesla 6,60 Euro - um das gleiche Geld fahr ich mit meinem Diesel mehr als 100km ... nur der war in der Anschaffung 40.000 Euro billiger und kann alles (bis auf einen sinnlosen Beschleunigungswert) besser als ein Model S (1.400km Reichweite, 5,2 Liter Verbrauch ohne Schleichfahrt, fährt in Deutschland stundenlang mit 250km/h und hinten passt bei einem Stauraum von ca 1900 Litern sogar eine Europalette rein, noch keine Toten durch das eingebaute Assistenzsystem, kann einen schweren Bootstrailer ziehen, etc. ) - Tesla kaufen nur naive Angeber oder Leute, die nicht rechnen können!

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Reipsi
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Hat der Tesla

einen eigenen Strom , denn man immer mitführt ?

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Sibanac
1
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Da ich schlecht in Rechnen bin!

Kannst du mir die Kosten/100km ausrechen die ich bis jetzt habe?
34.852,784km und €537,61 Ladekosten
Danke für die Antwort 😉

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scionescio
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@Simpel: Dass du schlecht im Rechnen bist, hast du schon ausreichend mit dem Kauf eines Tesla bewiesen ...

... selbst wenn du gratis Strom beziehen könntest, brauchst du ca. 700.000km bis du die 40.000 Euro Aufpreis wieder herinnen hast!

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Sibanac
1
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Rechne

mir mal meine Zahlen von meinem Model 3 aus, danke!
Ich schaffe es einfach nicht! 😉

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Sibanac
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Model S

Geh nicht immer von dem Model S aus, das hat Free Supercharging und kostet somit 0€/100km 😉

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scionescio
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@Simpel: Zu Beginn hat der Messias lebenslanges Gratisladen für alle Tesla versprochen ...

... und es dann wieder plötzlich abgeschafft, weil er meinte, dass das unanständig wäre. Heuer im Sommer hat er es wieder einführen müssen, weil Model S und X sonst absolut unverkäuflich waren (es hat auch Rabatte bis 40.000Euro gegeben, damit er die Verkaufszahlen für die Investoren hinbiegen hat können).
Sobald er wieder ein bisschen Oberwasser spürt, wird er es wieder beenden - aber echte Tesla-Jünger werden sogar das beklatschen;-)

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Sibanac
4
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Wie immer falsche Informationen von dir!

In Deutschland sind es 33ct, in Österreich 28ct, ist in jedem Land verschieden, Norwegen 17ct uswusf.
Die Blockiergebühr von 80ct/min dient nur dazu die Schnelllader nicht länger zu besetzen als nötig! Also die wird keiner in Anspruch nehmen 😉 man bekommt eine Nachricht aufs Telefon 5min bevor man zu dem Ladestand kommt was eingestellt ist, also in 10min wird man es schaffen dorthin zurückzukehren wenn man nicht eh im Auto sitzt und einen Film schaut 🤫
Ja du bist mit deinem Diesel viel billiger unterwegs, bitte bleib bei ihm!
Man lädt ja nur an den Schnellladern und nutzt zuhause nicht die billigere Variante mit 18ct^ 😂
Ach du bist so herrlich 🤟🏻👍🏻

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tannenbaum
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E-Autos

wären ja eine tolle Sache! Nur müsste halt eine Speichermöglichkeit gefunden werden, die endlich Sinn macht! Mit der jetzt bekannten Akku-Technologie wird da nie etwas brauchbares werden! Und bis dahin gehören Projekte wie z.b. der Hyper Hybridantrieb von der Lustenauer Firma Obrist Powertrain vorangetrieben! Zwei Liter Benzin auf 100 km. Und noch dazu völlig schadstofffreie Verbrennung hört sich ja nicht schlecht an! Vielleicht könnte die Kleine dazu einmal einen Bericht bringen!

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scionescio
4
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@Tannenbaum: Ich habe dir schon einmal erklärt, warum der HyperHybridantrieb eine Augenauswischerei ist ...

... warum bringst du das schon wieder?
Warum soll der kleine Verbrennungsmotor, der mit konstanter Drehzahl im optimalen Teillastbereich einen Generator antreibt (dessen produzierter Strom wieder in einem Akku gespeichert wird und einen eMotor antreibt) völlig schadstofffrei verbrennen?
Diesel-Loks und Frachtschiffe machen das schon seit Jahrzehnten und die Automobilhersteller sagen schlicht Range Extender dazu ... nur die haben einen besseren Wirkungsgrad;-)

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tannenbaum
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Na, scionescio,

Anscheinend sind Sie nicht mehr am neuesten Stand! Lesen Sie bitte die „Autozeitung“ von 1.8.2020 Nr. 3 Seite 76! Was das mit Dieselloks oder Frachtschiffe zu tun hat ist mir rätselhaft! Oder wissen Sie schon wieder mehr als die Fachleute?

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scionescio
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@Tanne: Ich weiß nicht, was das wissenschaftliche Magazin „Autozeitung“ schreibt ...

... aber ich habe meine Informationen von der Webseite des Herstellers - und da gibt es genau nichts, was nicht andere schon lange vorher gemacht hätten!

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cindymax1
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Lesen Sie bitte die „Autozeitung“ von 1.8.2020 Nr.

wo bekommt man diese Zeitung?

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