AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Nach Polit-GroteskeSchickhofer lehnt die Ehrenbürgerschaft von Judenburg ab

Stadt Judenburg verlieh Ehrenbürgerschaft an Vize-LH, obwohl sie noch nicht beschlossen war. Jetzt verzichtet Schickhofer auf die Ehre.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Da war die Welt noch in Ordnung: Bürgermeister Hannes Dolleschall (2. v. r.) verlieh die Ehrenbürgerschaft, Norbert Steinwidder (ÖVP, 2. v. l.) und Erich Koroschetz (FPÖ, 4. v. l.) feierten mit, lehnten die Ehrung dann aber ab © Stadt Judenburg
 

Es ist eine Polit-Groteske der Extraklasse, bei der Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer eine ungewollte Rolle spielt. Er bekam am 24. Jänner bei einer Veranstaltung im Sternenturm Judenburg die Ehrenbürgerschaft der Stadt verliehen. Die Judenburger überraschten ihn damit im Rahmen der Neueröffnung des mit neuer Technik ausgestatteten Planetariums.
Bürgermeister Hannes Dolleschall (SPÖ) und auch Oppositionspolitiker ließen sich freudestrahlend mit Schickhofer ablichten. Er war sichtlich überrascht und gerührt. Wie Insider berichten, hatte er im Vorfeld tatsächlich keine Ahnung von der Ehre, die ihm zuteilwurde.
Deshalb wusste der Vize-LH und SPÖ-Chef auch nicht, dass seine Ehrenbürgerschaft zum Zeitpunkt der Verleihung noch gar nicht beschlossen war. Bürgermeister Dolleschall wollte das gestern im Gemeinderat nachholen – eigentlich Formsache, denn seine SPÖ hat eine absolute Mehrheit.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

KarlZoech
3
12
Lesenswert?

Wenn etwas so abläuft, so ist das kein Ruhmesblatt für die Vertreter der Stadtgemeinde Judenburg,

vor allem nicht für den Bürgermeister. Denn gerade dieser muss wissen, dass es dafür einen Gemeinderatsbeschluss braucht, den es zum Zeitpunkt der Überreichung an LH-Stv. Schickhofer nicht gab. Schickhofer hat jedoch sicher vorausgesetzt, dass es einen Beschluss gab, sonst hätte er sich die Ehrenbürgerurkunde sicher nicht überreichen lassen. Und er hat die Ehrenbürgerschaft jetzt unter diesen Umständen abgelehnt, was für ihn spricht.

Überhaupt wurde damit LH-Stv. übel mitgespielt, da hat sich die Stadtführung sicher nicht mit Ruhm bekleckert. Warum es der Bgm. und seine Fraktion so eilig hatten mit der Ehrenbürgerschaft, das wissen wohl nur die Judenburger Götter....

Antworten
Memisa
1
12
Lesenswert?

alle Parteien betroffen

Es ist aber nicht nur der Bgm und "seine"Fraktion,wie man am Foto sieht waren auch Vertreter der ÖVP und FPÖ dabei und wussten damit sehr wohl dass es den Beschluss noch nicht gab!

Antworten
KarlZoech
0
3
Lesenswert?

@ Memisa: Richtig. Ich habe in meinem Posting auch formuliert

"die Vertreter der Stadtgemeinde", was alle Involvierten einschließt, nicht nur den Bgm. und seine Partei.

Antworten
silentbob79
4
17
Lesenswert?

Abgesehen von der Art und Weise

wie das abgelaufen ist: Welchen Grund gibt es einem LR der Steuermittel verteilt eine Ehrenbürgerschaft zu verleihen? Ist ja nicht so als hätte er sein eigenes Geld investiert oder besonderes persönliches Engagement gezeigt. Er hat halt den Förderanträgen aus Judenburg zugestimmt und dafür vmlt. zig andere aus anderen Gemeinden abgelehnt.

Antworten
zyni
6
18
Lesenswert?

Wieso sollte er geehrt werden,

hat er sein privat verdientes Geld investiert?

Antworten
josefscho
5
13
Lesenswert?

Haushaltsabdeckung

Was soll das heißen?

Schulden in der Gemeinde machen und dann soll der Steuerzahler für die Haushaltsabdeckung sorgen eine Frechheit und das Geld ist nicht sein privates vom Schickhofer
ALLES STEUERGELD
da ist es einfach zu verteilen

Antworten
pesosope
22
11
Lesenswert?

Bravo, ablehnen, aber erst nachdem alles aufgekommen ist

So macht man Politik, probier mas halt einmal, wenns nicht durchgeht lehnen wir ab und stehen als Gute da

Antworten
calcit
3
19
Lesenswert?

Vielleicht lesen sie sich den Artikel nochmals langsam durch...

...

Antworten
pesosope
9
8
Lesenswert?

Calcit

habe ich noch einmal, ganz langsam sogar, danke für den Hinweis! Leider finde ich aber trotzdem nur die unfassbare Ausrede, dass er davon nichts gewusst hat. ....oder wollten Sie mir mitteilen, dass der rote BGM eigentlich unschuldig ist? Also ehrlich, Naivität mag zwar manchmal lustig sein, aber schön langsam wird es echt besorgniserregend, was die SPÖ und auch die roten Kampfposter dem Zeitungsleser alles zumuten

Antworten
KarlZoech
0
3
Lesenswert?

@ Calcit: Für mich ist schon klar, dass jeder zu Ehrende natürlich voraussetzt,

dass es für eine derartige Ehrung auch bereits die nötigen Beschlüsse gibt.
Es wäre auch nicht sehr taktvoll, sondern de facto eine Misstrauensbezeigung, hätte LH-Stv. Schickhofer sich bei bzw. vor der Überreichung das entsprechende Gemeinderatsprotokoll vorlegen lassen.
Nein, die Verantwortung für diese Malaise liegt einzig beim Bgm. und dem Gemeinderat von Judenburg, nicht bei Schickhofer!

Antworten
voit60
6
48
Lesenswert?

vom Foto aber gern blöd mit runter grinsen

die zwei Lokalpolitiker, und dann dagegen stimmen. Übrigens wahrlich ein Schwachsinn so eine Ehrenbürgerschaft.

Antworten
2a20bb3e96a90e7e7885ffc9bfc7f636
6
35
Lesenswert?

Würde so etwas der FPÖ passieren, dann

würde sich das so anhören: "Ein unfassbare Hetzjagd"

Antworten
critica
2
14
Lesenswert?

Kommunikation unter den Parteien ist zwingend notwendig

Kommunikation und Vertrauensbildung war offensichtlich bis vor der letzten GR-Wahl schon kein vorrangiges Thema unter den im Gemeinderat vertretenen Parteien.
Dieser Umstand dürfte sich seit der letzten Wahl, wie ja andere Beispiele schon gezeigt haben, noch verstärkt haben.
Zurück bleiben "Scherben" (d.h. Nichtumsetzung notwendiger und zweckmäßiger Maßnahmen) für alle Judenburger!

Antworten
Kapazundo
28
28
Lesenswert?

Graf Schickkofer, der Geldverteiler

……auch mit Geld (1,3 Mio) von Michael Schickkofer“. Ehrwürden hat also das Geld gegeben, kommt nicht vom Steuerzahler. Ja, schade dass der rote Bürgermeister gar nicht mehr weiß, von wem das Geld kommt. Er weiß nur noch wer es, nach Gutsherrenmanier verteilt und dieser soll nun dafür die Ehrenbürgerschaft bekommen. Warum nicht die, die es erwirtschaften? Freundschaft

Antworten
2a20bb3e96a90e7e7885ffc9bfc7f636
10
7
Lesenswert?

Er hätt das Geld auch an anderen

Stellen sinnvoll einsetzen können. Aber nein, er muss es ja der Bagage nachschmeißen die ihn dann auch noch dafür kritisieren.

Antworten
Nixalsverdruss
6
33
Lesenswert?

Da sollte sich der Herr Bürgermeister ...

... an die Richtlinien halten. Es gibt ein - von der Landesregierung klar festgelegtes Prozedere, an das sich natürlich alle halten müssen.

Antworten
untrpos
2
48
Lesenswert?

Eh gscheit von ihm

Dafür auch noch eine blöde Nachrede zu haben, zahlt sich wirklich nicht aus.

Antworten
charlie_chester_
21
40
Lesenswert?

Wie Fahnen im Wind...

Zuerst blöd in die Kamera grinsen und sich anscheißen, zur eigenen Meinung zu stehen, und dann im Nachhinein für a bissl politische Kleingeld die Medien einschalten und alles rückgängig zu machen. So funktioniert Politik heutzutage...

Antworten
Balrog206
4
9
Lesenswert?

Welchen

Sinnen sollen solche unnötigen Titel - Ehrungen bezwecken ? Was außer Geld verteilt hat er noch für diesen Titel gemacht ? Ist doch sein täglich Brot! Politiker und ünstler Schanzen sich gegenseitig eine Fülle an Preisen und Titeln zu 🙈🙈

Antworten
alsoalso
24
26
Lesenswert?

Patschert

Oder schlecht gelaufen. Wer den Schaden hat auch den Spott. Auch die einst allmächtige SPÖ bekommt gleich wie die Kirche jetzt die Watschen.....

Antworten
fon2024
3
7
Lesenswert?

andaman

also aber nur weil die Herren von ÖVP und FPÖ keinen Mumm haben,Den LH.Stelv.ins Gesicht zusagen das sie die Auszeichnung ablehnen. Weit haben es diese Politiker gebracht

Antworten
Für die Steiermark
3
4
Lesenswert?

So ist es@also

Schnell noch Geld der Steuerzahler verteilen, aber die nächste Wahl kommt bestimmt, alles klar.

Antworten