Ulrike Neger-Kamenschek: Man bekommt viel mehr zurück

Mit Kindern und Jugendlichen habe ich immer schon gerne gearbeitet. Jetzt bin ich schon seit 13 Jahren bei den Lerncafés der Caritas und versuche dort, Kindern zwischen sechs und 14 Jahren beim Lernen und Aufgabemachen zu helfen, wenn sie Hilfe brauchen. Ich habe damals in einer Radiosendung erstmals von dem Projekt gehört und mich dann gemeldet. Auch nach all der Zeit finde ich: Man bekommt immer mehr zurück, als man gibt. Wenn es uns zum Beispiel gelingt, eine schwierige Mathe-Aufgabe zu lösen oder eine Gruselgeschichte zu schreiben. Oder einfach nur, wenn ich sehe, dass sie sich freuen, wenn ich komme.