Video-Analyse zur Graz-WahlEine kommunistische Bürgermeisterin - kann das funktionieren?

Wird Elke Kahr die neue Bürgermeisterin von Graz - und wenn ja, wie soll das funktionieren? Eine Video-Analyse mit dem Politologen Heinz Wassermann und Claudia Gigler und Bernd Hecke von der Kleinen Zeitung.

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Claudia Gigler, Heinz Wassermann und Bernd Hecke im Studio © Kleine TV
 

Einen Tag nach der Gemeinderatswahl in Graz sieht es danach aus, als würde es eine kommunistische Bürgermeisterin geben. Doch wie soll das funktionieren? Eine grün-kommunistische Koalition, nach der es derzeit aussieht, und eine klassische schwarz-rote Koalition auf Landesebene? Kann das gut gehen mit einer Bürgermeisterin, die nirgendwo hin Verbindungen hat, die weder in der Stadtbürokratie, noch in Land und Bund richtig verankert ist?

Kommentare (35)
Toyota11000
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hoffentlich

kommen jetzt VEBs und auch Enteignung würd ich mir erwarten. ich will ja KP nicht umsonst gewählt haben.

neuernickname
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Und du wirst die Datsche, die du enteignet hast, dann bewohnen, stimmts Toyota?

.....

GordonKelz
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Vielleicht könnte man das Video überprüfen

dass fällt ständig aus.......
Gordon

Kleine Zeitung
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Video

Sehr geehrter Herr GordonKelz,
wir haben das Video nochmals überprüft und konnten keinen Fehler finden.
Bitte überprüfen Sie Ihre Internetverbindung.
Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion

archiv
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Warum soll Frau Kahr das Bürgermeisteramt nicht besser wie ihre Vorgänger erfüllen können?

Die Grazer haben Frau Kahr das Vertrauen geschenkt - und daher soll sie zeigen was sie kann?

Noch Fragen?

neuernickname
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archiv - nachdem ja hier alle davon überzeugt sind, dass Nagl der schlechteste BM aller Zeiten war

und alles falsch gemacht hat, kann Frau Kahr eigentlich nicht mehr schlechter sein.

Aber das Forum hat heute seinen DDR-Nostalgie-Tag. Wartma es einfach ab.

archiv
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Was hat ein Gemeinderatswahlergebnis ....


... mit einem "DDR-Nostalgie-Tag" gemeinsam/zu tun?

- Geht das, was Sie hier kommentieren/dem Forum mitteilen wollen, auch auf (deutsch?) für alle verständlich? i

neuernickname
6
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archiv

Schwer zu verstehen ich bin, liebe rote Padawans.

neuernickname
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Bin ja 500 m südlich von Graz daheim. Geschossen wurde heute noch nicht.

Bin grad eben kurz reingefahren nach Graz. Problemlos. Keine Kontrollen, keine Grenzposten, hinter mir ist zwar die Polizei gefahren, aber das war wohl Zufall. Und raus auch wieder ohne Schwierigkeiten, ich hab aber sicherheitshalber mit der erhobenen Faust die Ortstafel gegrüßt.

Die Plakate mit dem Nagl haben alt ausgesehen. Sic transit Gloria Mundi. Die Geschäfte haben noch offen, aber ich war nicht ganz drinnen in der Stadt. Aufmärsche oder so sind mir nicht aufgefallen.
Moskwitsch und Trabant waren auch keine zu sehen.

Bis auf die Maskierten an den Bushaltestellen sah alles aus wie im Kapitalismus.

Hausverstand
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Wo bist denn du angrennt?

Dass man wegen so einer verlorenen Wahl gleich überall seinen Frust in den Foren herumkotzen muß.

Dianthus
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links

Wen Claudia Gigler gewählt hat, hört man klar raus...

neuernickname
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Also die Kleine-Redaktion hat sicher geschlossen Kahr gewählt

Alles andere wäre ja Ketzerei!

mtttt
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Kommunistische Bürgermeisterin

Die Poster johlen, jemandem aus dem Establishment wurde eines ausgewischt. Ja es ist gelungen, und wird seine Gründe haben. Die Kommunisten kommen mit dem Flair des Sozialen, der Nähe zum Bürger. Sehen wir wie sozial sie wirklich sind. Um die Jahrtausendwende waren die Kommunisten die reichste Partei Österreichs. Turmöl, Novum, das Vermächtnis der Roten Fini... Die Wiener Führung in Agonie, hat nichts daraus gemacht. Erst die Grazer sorgten für Wiedergeburt. Die Poster johlen bereits vor Freude über Umverteilung. Werden die Kommunisten etwas von ihrem Reichtum umverteilen ? Denke nein, da sind sie zu kapitalistisch. Ich habe noch den Osten alter Ausprägung kurz mitgemacht (DDR, CSSR, ex Jugoslawien). Welche Gleichheit, welche Freiheit. Gar nicht zu sprechen von Pol Pot oder Mao Zedong. Zum Schluss geht es immer um das gleiche, Christen, Muslime, Nazis, Kommunisten brauchen Leute die willig folgen. Einem Führungszirkel geht es gut, der Rest wird, ist die Macht einmal gefestigt, ausgebeutet. Leidtragend wie immer die leistungswilligen, leistungsfähigen. Die haben herzuhalten. Bitter, aber denen wird am Zeug geflickt, von Rot offen ankündigt, Türkis kann an dem Kuchen auch kaum vorbeigehen, zu groß die Altlasten wie überzogene Pensionen, zu groß das Herr sonstiger die zu Füttern sind. Die Kommunisten sind demokratisch gewählt, also ist das zu akzeptieren, Das Ergebnis ist aber vorhersehbar. Nichts besseres im Anmarsch.

HAGuty
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KPÖ stellt den, die Bürgermeister(in)

Möchte an den Herrn Kaltenegger KPÖ erinnern. Niemand hat so viel für Obdachlose und denen es weniger gut geht getan. Er hat z.B. oft aus eigener Tasche, Obdachlosen Quartiere besorgt, Weder von Schwarz o. Rot hatten diese Bevölkerungsgruppen irgendetwas zu erwarten. Also, warum diese Angst vor der KPÖ?

Lodengrün
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Warum man da ein 👎

bekommt wenn man dieses großartige Verhalten schildert, wissen auch nur die Gierhälse.

neuernickname
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Loden - vielleicht das "niemand sonst"

Das ist Blödsinn, wenn Sie mich fragen.

smarty
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Führen ist was anderes

Eine so große Stadt wie Graz zu führen und zu verwalten ist etwas anderes als reden und verteilen. Verteilen kann man nur, wenn wirtschaftliche Aspekte richtig greifen. Nun wird es sich zeigen, aus der 2. Reihe auf den Lenkersessel. Denke dies wird erst jetzt langsam bewusst werden!

giru
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Frau Kahr

ist seit Jahren in der Stadtpolitik. Wer glaubt sie ist so naiv, um diese Dimensionen nicht zu erkennen, der hat wenig Ahnung von Gemeinderatsarbeit. Außerdem braucht sie eine Koalition und eine Alleinregierung ist nicht möglich. Dass man da auch Kompromisse eingehen muss, liegt auch für sie auf der Hand.

rouge
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Wenn

Frau Klasnic Landeshauptfrau konnte, wird wohl auch Frau Kahr in der Lage sein, einer Stadtregierung vorzustehen.

Lodengrün
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Bitte mir

einmal die Qualitäten des Herrn Eustacchio, Sippel, Sickel, Winter,…schildern. In der Jugend waren sie toll drauf.

menatwork
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Nur ÖVPler bilden sich ein, dass die Politik eine Erbpacht ist

Wenn Sie sich erinnern, ist Nagl von der 3.Reihe her Bürgermeister geworden.

Aber tatsächlich ist es natürlich schwieriger wirklich gute Politik für viele zu machen als gemeinsam mit der Familie und ein paar PR-Profis nur die eigenen Leute zu bedienen.

Wenn man Vernetzung nicht mit Verhaberung verwechselt, sind ihre Verbindungen sogar tiefer, wie anders wäre sie bis hierher gekommen gegen die deklarierte bis aggressive Obstruktion der ÖVP?

Wenn man sich die Wählerstromanalysen ansieht, sieht man auch, dass sie - mehr als alle anderen - auf Unterstützung in der lokalen Intelligenz setzen kann.

neuernickname
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Eh, menatwork - SPÖler in Wien brauchen sich das gar nicht einbilden.

Die Erbpacht ist dort gesichert. Nur im Bund funktioniert der Wähler nicht nach Wunsch.
So ein undankbares Gfrast aber auch (Achtung - nichtlinker Humor - Empörungsgefahr!!!)

Ragnar Lodbrok
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Es hat auch ein Häferlverkäufer so

halbwegs hingebracht...

Matilda3110
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warum sollte es nicht funktionieren?...

In der Gemeinde Eisenkappel in Kärnten gab es ja auch lange einen politischen Exoten als Bürgermeister....

robertpustritz
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Der

ist wirklich kein gutes Beispiel...

wjs13
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Hammer und Sichel am Grazer Uhrturm

was in DE gerade noch verhindert wurde, hat Graz "geschafft", nämlich SED 2.0 aus Dunkelrot-Rot-Grün:
Die Gründer der 2. Republik, die mit großem Einsatz die kommunistische Machtübernahme verhindern konnten. werden kollektiv in deren Gräbern rotieren.

 
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