KPÖ schießt gegen GrünePolit-Streit um Gewaltschutzgipfel

Uli Taberhofer (KPÖ) wirft der Frauenstadträtin Judith Schwenter (Grüne) vor, einen versprochenen Grazer Gewaltschutzgipfel nie abgehalten zu haben. Die wehrt sich - und bedauert, dass Gewaltverbrechen an Frauen für Wahlkampfzwecke missbraucht würden. 

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KPÖ-Gemeinderätin Uli Taberhofer forderte von Grünen-Stadträtin Judith Schwenter, "endlich Maßnahmen zu ergreifen" © KPÖ/Pachernegg, KLZ/Fuchs
 

Nach den jüngsten Vorfällen in Graz - am Dienstag letzte Woche wurde eine 17-jährige schwangere Grazerin in Geidorf brutal ermordet, am Sonntag wurde eine Frau in Lend angeschossen - meldete sich KPÖ-Gemeinderätin Uli Taberhofer zu Wort: Letzten Sommer sei zwar ein Grazer Gewaltschutzgipfel in Aussicht gestellt worden, dieser habe allerdings nie stattgefunden. Zuletzt habe es im Sommer 2015 einen solchen Gipfel in Graz gegeben. "Die Stadt und die zuständige Stadträtin müssen endlich Verantwortung übernehmen und Schritte einleiten, um Frauen in unserer Stadt bestmöglich vor Gewalt zu schützen", schießt Taberhofer gegen die Grazer Frauenstadträtin Judith Schwenter (Grüne).

Kommentare (5)
Styrian007
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Herrlich…

Da kommen die zwei richtigen zusammen. Die einen sind ausschließlich im Nein-Sagen und Unterschriften sammeln tätig, die anderen glänzen mit Renderings und „Ich will Bürgermeisterin werden“ Ansagen aus dem Reich der Phantasie.
Was sie vereint ist eine völlige Null-Leistung in ihren Ressorts…

menatwork
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Wieso, Frau Schwentner ist doch ganz auf Bürgermeisterkurs...

Viel ankündigen und dahinter immer nur heiße Luft, das bringt in Graz den Bürgermeistersessel.

KDreisieb
6
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Wieso sind die Kommunist*innen bloß so uninformiert?

Etwa weil nur eine von zehn KP-Gemeinderät*innen und null von zwei kommunistischen Stadträt*innen an den beiden angebotenen Terminen für den Sexismus-Sensibilisierungsworkshop teilgenommen hat und weil sie auf den beiden Gipfeln, die Stadträtin Schwentner anführt, offenbar auch nicht dabei sein wollten?

Aber mit der einen (!) Teilnehmerin am Sensibilisierungsworkshop sind die Kommuniat*innen immerhin ähnlich engagiert dabei gewesen wie die FPÖ!
Und wer über den Zugang der FPÖ zu Sexismus auch nur ein wenig Bescheid weiß, rechnet das der Kollegin der Freiheitlichen hoch an. Ein im Vergleich ganz anderes Engagement hätte man sich von den Kommunist*innen erwartet..

KDreisieb
5
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Wieso sind die Kommunist*innen bloß so uninformiert?

Etwa weil nur eine von zehn KP-Gemeinderät*innen und null von zwei kommunistischen Stadträt*innen an den beiden angebotenen Terminen für den Sexismus-Sensibilisierungsworkshop teilgenommen hat und weil sie auf den beiden Gipfeln, die Stadträtin Schwentner anführt, offenbar auch nicht dabei sein wollten?

Aber mit der einen (!) Teilnehmerin am Sensibilisierungsworkshop sind die Kommuniat*innen immerhin ähnlich engagiert dabei gewesen wie die FPÖ!
Und wer über den Zugang der FPÖ zu Sexismus auch nur ein wenig Bescheid weiß, rechnet das der Kollegin der Freiheitlichen hoch an. Ein im Vergleich ganz anderes Engagement hätte man sich von den Kommunist*innen erwartet..

BigC
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Komisch, dass bei Schwentner

Keine Ausschüsse einberufen werden. Elke Kahr macht ihren Verkehrsausschuss ja auch in präsenzform. Ausrede verlass mich nicht.