Mit viel Leidenschaft und einem kompromisslosen Qualitätsverständnis war Barbara Musek schon vor der sechswöchigen Amsel-Sommerpause am Werk. Die Brasserie mit einem der wohl bezauberndsten Gastgärten von Graz hat eine Personalrochade in der Küche hinter sich. Nun ist die quirlige Wirtin in der „Amsel 2.0“ mit frischer Energie am Werk.

Was in dem Wohlfühllokal nahe der Keplerbrücke gleich geblieben ist: die sorgfältige Auswahl der regionalen Zutaten und die Abneigung gegenüber Fertigprodukten. Mit Hingabe wird alles hausgemacht – vom Chiliöl bis zur Brioche.

Letztere gibt die flaumige Unterlage für eine ausgezeichnete Vorspeise mit gehobelten Champignons samt sämiger Sauce Hollandaise (11 Euro). Sebastian und Till – ehemals Sous Chefs in Grazer Lokalen – bespielen nun die Küche und zeigen unter anderem, dass Paradeisersalat (mit vollreifen raren Sorten, 9,50) auch einmal mit gebratenem Lauch und Schafskäse schmeckt.

Bissfest gelingt das Pfirsich-Paradeiser-Risotto zum Filet vom Ausseer Saibling (24), die Pfirsiche dazu mischen wir teils unter den Reis – köstlich! Tadellos ist die Almo-Beiried mit Erdäpfeln (26,50), ein Gedicht die Crème brûlée mit Zitronentopping (8,50).

Darauf einen Toast mit einer „Stürmischen Amsel“, gemixt von der Chefin persönlich.

Lachsforelle mit Rohnencreme und „Apfelkren“
Lachsforelle mit Rohnencreme und „Apfelkren“
© BP

Die Amsel in Graz: Kontakt und Öffnungszeiten

Körösistraße 10, 8010 Graz
Tel. (0316) 689910
hallo@dieamsel.at
www.dieamsel.at

Geöffnet: Dienstag bis Samstag, 16.30–1 Uhr