#GRZ-Blog vom 13. Juli 2018#GRZ-Blog: Jetzt prüft auch München eine Stadtseilbahn

Die besten Schmankerl und Blitzlichter aus unserem Graz: Im täglichen Blog der Stadtredaktion.

So schaut die erste Ideenskizze für eine Stadtteilbahn in München aus © Staatsministerium für Wohnen Bau und Verkehr/Bauchplan; Simulation
 

12:15 Uhr: Gesucht war ...

Freitagmittag, Zeit, das aktuelle Bilderrätsel aufzulösen. Bei den vielen Stufen handelt es sich um die Jakobsleiter, die auf den Reinerkogel (500 Meter) in Andritz führt. Laut offizieller Zahl der Stadt Graz sind 448 Stufen zu steigen, ehe man am Gipfel ist. Zum Vergleich: Der Kriegssteig auf den Schloßberg hat 260 Stufen. Was ein bisschen Schade ist: Eine schönen Blick auf die Stadt hat man vom Kogel aus nicht, das ist ein bisschen wie beim Kunsthaus: Ein paar wenige Bäume verstellen den Blick.

Gerald Winter-Pölsler
Wo führen diese Stufen hin? © Gerald Winter-Pölsler

10:30 Uhr: Angst vor Montag, dem 16.!

Heute ist Freitag, der 13. - der Aberglaube sagt, dass das ein besonders gutes Datum ist, um einen wirklich schlechten Tag zu haben. Entsprechend haben einige Angst. Aber, wie Kollegen in Deutschland herausgearbeitet haben: In Wahrheit gilt die Angst einem ganz anderem Tag:

09:45 Uhr: Neues von der Murgondel

Ist das nun teuer oder nicht? Unbestritten sind 218 Millionen Euro viel Geld, die eine lange Variante der Stadtseilbahn kosten würde. Lange sind keine konkreten Zahlen nach außen gedrungen, jetzt hat Kollege Thomas Rossacher eine Studie der Holding auf den Tisch bekommen, die Potenziale und Kosten so einer Stadtseilbahn in Graz abklopft. Übrigens: Auch München lässt nun eine Seilbahn entlang des Frankfurter Rings prüfen, wie die Süddeutsche Zeitung hier schreibt.

08:00 Uhr: Welcher versteckter Ort ist das?

Nächster Teil der unregelmäßigen Bilderserie-Rätsel: Welcher versteckte Ort in Graz ist das? Zwei Hinweise: Erstens, es handelt sich um eine Leiter. Zweites, sie hat mehr Stufen als die Schloßbergstiege.

Gerald Winter-Pölsler
Wo führen diese Stufen hin? © Gerald Winter-Pölsler

 

Kommentare (2)

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Think_simple
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"Auch München"

Wow, auch München, unfassbar. ;-)
Die 2 großen Seinbahnhersteller, Leitner und Doppelmayr, haben Anbsatzprobleme in den mittlerweile komplett übersättigten Skigebieten, daher sucht man auf biegen und brechen neue Absatzmärkte. Zu diesem Zweck bedrängt man rund um den Globus die Kommunen und will ihnen Stadtseilbahnen aufdrängen, alleine im Juli unter anderem wieder "brandneue Projekte" in München, Graz, Stuttgart, Ulm.
Einzig hat bislang die Vernunft gesiegt, dies nicht umzusetzen. Es gibt einzelfälle, da macht dies Sinn (wenn große Höhen überwunden werden, oder breite Flüsse/Schluchten), aber sonst ist dieses Verkehrsmittel denkbar ungeeignet für Städte, speziell wenn es über Punkt- zu-Punkt Verbindungen hinaus geht.
Aber ja, Hr. Nagl braucht nach Olympia natürlich wieder ein neues Feigenblatt, um von seinem bisherigen Totalversagen abzulenken, könnte ja sonst sein dass er sich gar mit den "normalen" Problemen dieser Stadt auseinandersetzen, gar etwas Arbeiten muss.
Danke, "Kleine", dass ihr ihm dabei stets redlich zur Seite steht.

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jorg
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Jakobsleiter

auf den Rainerkogel

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