Tödlicher Ausgang: Zug kollidierte mit Fahrzeug
Der tragische Zwischenfall ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang im Süden von Graz.

Kurz nach 15.30 Uhr kam es auf Höhe Harter Straße 122 in Graz-Straßgang zu einem Zusammenstoß zwischen einem GKB-Personenzug und einem Behinderten-Fahrzeug. Der bereits ältere Lenker dürfte das Rotlicht am unbeschrankten Bahnübergang übersehen haben und fuhr auf die Gleisanlage. Dort kam es – trotz Notbremsung des Lokführers – zu der Kollision. Dabei erlitt der Pensionist tödliche Verletzungen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Von den Passagieren des Zuges dürfte bisherigen Erkenntnissen zufolge niemand verletzt worden sein, so die Polizei in einer Erstmeldung.
Die Identität des verstorbenen Mannes steht bislang noch nicht zweifelsfrei fest und ist Gegenstand weiterer Ermittlungen der Polizei.
Unterführungen geplant
Der Umbau von niveaugleichen Eisenbahnkreuzungen im Grazer Stadtgebiet steht schon lange auf der Agenda der Graz-Köflach-Bahn. Nach einem tödlichen Unfall mit einem Linienbus der Graz-Linien im September 2018 wurde die Unfallkreuzung in der Grottenhofstraße mit einer Schrankenanlage gesichert. Im Zuge des sogenannten "Steiermark-Pakets" von Land und Verkehrsministerium sollen in den nächsten Jahren um rund 200 Millionen Euro Unterführungen in der Peter-Rosegger-Straße, Wetzelsdorfer Straße, Gradner Straße, Kärntner Straße und der Reininghausstraße entstehen.



