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Grazer Amazon-PläneVon "Chance" bis "Lkw-Flut": So empfängt die Politik den Online-Riesen

Die Pläne von Amazon, im Süden von Graz ein Verteilzentrum zu errichten, treffen auf ein Wahljahr in Graz: So positioniert sich die Stadtpolitik.

© AP/Steven Senne
 

Der Großteil der Parteien im Grazer Rathaus stemmt sich gegen die Pläne von Amazon, am Liebenauer Gürtel direkt neben der Südautobahn ein Verteilzentrum zu errichten. Die große Befürchtung: Dass der globale Online-Riese den heimischen Handel noch weiter unter Druck bringt, wo die Händler ohnehin unter der Coronapandemie leiden.

Kommentare (6)
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NIWO
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Typisch Städter

Über den Verkehr ärgern aber am Wochenende die Almen verstopfen....

hfg
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Alle die dort als Anrainer

Wohnen wußten jahrzehntelang das das gewidmetes Industriegebiet ist. Jetzt wenn jemand bauen will und Arbeitsplätze schafft, will man das verhindern. Das kann wohl nicht die Rechtsauffassung in Österreich sein. Ob jetzt Amazon oder sonstwer baut ist eigentlich völlig egal. Seiersberg wurde nicht rechtskonform gebaut - wird ständig erweitert erzeugt sehr viel Verkehr und bringt für Graz keinerlei Einnahmen.

stierwascher
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Gesetz statt Moral

Es braucht andere Rahmenbedingungen statt der moralischen Belehrung. So lange Amazon so agieren kann, wie es anscheinend geschehen kann, wird sich nichts ändern. Da können noch unzählige Artikel erscheinen, deswegen wird das Unternehmen sich nicht ändern. Die Frage ist doch nur, welche gesetzlichen Bestimmungen gelten und wie sie angewendet werden können.
Wenn die Politik in der dritten Kalenderwoche des Jahres 2021 draufkommt, dass es kein Regelwerk gegenüber globalen Multis gibt, dann… fällt mir auch nichts mehr ein.
Es ist meiner Meinung nach halt recht wirkungslos und fad, in solchen Fällen die Moralsäure zu versprühen.
Und P. Webhofer hat natürlich recht... Wenn der Staat sich derart blank und peinlich präsentiert, dann ist der Strom Richtung A. und Co einmal mehr vorgezeichnet.

Cveno
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Wechsel

Dann werden die Leiharbeiter von der Post zu Amazon wechseln.

pwebhofer
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¯\_(ツ)_/¯

Wenn man mit Shöpping und Kaufhaus Österreich die digitalen Realitäten verdrängt, dann wird’s eng. Von welcher Alternative reden denn die Herrschaften eigentlich?

websn0805
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Grazer Politik kurzsichtig

Wie schon bei der SCS wird man im Großraum Graz das Verteilerzentrum nicht verhindern können. Steht es nicht in Graz, dann halt in einer Umlandgemeinde neben der Autobahn, dann hat Graz nur den Verkehr und überhaupt keine Einnahmen. Das wird die Innenstadtgeschäfte auch nicht retten. Anstatt sich auf neue Situationen einzustellen und das Beste, vielleicht sich sogar noch einen Benefit rauszuholen und so das Beste daraus zu machen, bleiben die Grazer Politiker lieber die ewig gestrigen.