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InsolvenzantragHubert Auer: Diese Filialen waren "nicht profitabel"

Nach Insolvenzantrag der Grazer Traditionsbäckerei: Welche Filialen zuletzt geschlossen wurden.

Vor Kurzem zugesperrt: die Hubert-Auer-Filiale am Südtiroler Platz in Graz
Vor Kurzem zugesperrt: die Hubert-Auer-Filiale am Südtiroler Platz in Graz © Michael Saria
 

Es ist das Gesprächsthema in Graz, zumindest zwischen Kaffee und Kipferl: Wie die Bereiber von Bäckereien und Konditoreien in Graz der Kleinen Zeitung bestätigen, disuktiert die Kundschaft lebhaft über die jüngsten Schlagzeilen im Hinblick auf die Firma "Hubert Auer". Wie berichtet, mussten die Inhaber der Traditionsbäckerei einen Insolvenzantrag stellen. Wie Kreditorenverbände am Dienstag berichteten, weise das Unternehmen Passiva in Höhe von rund vier Millionen Euro und Aktiva in der Höhe von rund 680.000 Euro auf.

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Onlinebien
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Kein Bäcker mehr

Am Beispiel von Liebenau gut zu erkennen: es gibt außer im Murpark keinen einzigen Bäcker mehr im Bezirk, sieht man von der kroatischen Bäckerei in der Kasernstrasse ab. Traurig...

melahide
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Die

hab ich mal probiert und war nicht wirklich "meines"...

hfg
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Und immer noch gibt es keine

Hochwertige Konditorei wie zb. Zauner in Graz. Diese halbfertige und Tiefkühlware sowie das durchschnittliche Konditorangebot ist eigentlich für Graz unwürdig. Immerhin gibt es den Frankowitsch mit dem Brötchenangebot, Tribeka und einige andere durchaus gute Kaffeehäuser - aber richtig gute Konditoreien gibt es praktisch nicht mehr. Eventuell der Philipp oder Klescher aber nichts in der Innenstadt.

Trieblhe
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@hfg

Schonmal Kristina‘s Meisterkonditorei probiert?

hfg
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Wo ist die ?

Leider noch nicht probiert

bluebellwoods
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@hfg

Ehemalige Zafita in der Girardigasse - sehr zu empfehlen

Trieblhe
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In der

Girardigasse, ehemaliger Zafita.

MoritzderKater
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Sorry falsches Emoji

bei Philipp natürlich muss es ;-((

sein.

MoritzderKater
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Philipp war einmal sehr gut, aber......

leider bleibt das *sehr* schon lange weg und es ist nur mehr eine Konditorei ;-))

menatwork
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Diese Filialen - jedenfalls eine davon

waren über Jahre profitabel genug und gut besucht, bis man bereits vor einigen Jahren begonnen hat die überwiegend langjährigen und für 'ihre' Filiale engagierten MitarbeiterInnen durch billigere jüngere teils studentische Teilzeitkräfte zu ersetzen.
Dass man die damals gekündigten Mitarbeiterinnen heute oft bei der Konkurrenz wieder trifft, sagt eh genug.
Auch der 'Verlust einer ganzen Schicht' ist auf freiwilligen Abgang zurückzuführen, weil die Probleme ausschließlich zu Lasten der MA angegangen wurden.

melahide
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Gerade

das Personal bei Hubert Auer wirkte schon oft überfordert. Einerseits was das Rückgeld betrifft - andererseits auch, wenn man sich zu Fasching zb zwei Vanillekrapfen zum Mitnehmen bestellt hat und man am Blick erkennen konnte, dass die Person noch nie was mit einem Vanillekrapfen zu tun hatte. Und wie man den zum Mitnehmen verpackt.. das war denkunmöglich.

Christianofner
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Grazer Brothauptstadt

Wer kann sich noch erinnern ? Früher mal da gab es in Graz einen roten und einen blauen Auer. Angekommen am Hauptbahnhof war beim Eingang links der rote Auer. Die Vitrinen den ganzen Tag gefüllt mit Kuchen, Torten, Krapfen uvm.
Weiter dann Richtung Annenpassage- der Duft von Pizzaschnitten und Schinken Käse Stangerl--> die Filiale vom Albin Sorger war stets gut besucht- und ohne Polsterzipf oder Schoko Schnecke kam fast kein Mensch aus der Passage raus.
Weiter dann mit der Bim am Hauptplatz. Neben dem Kastner damals die "goldene" Auer Filiale. Im Sommer der Hotspot für Italiener die sich mit Windgebäck, Anis Bogen oder Dauerbackwaren eindeckten.
Am Jakominiplatz ein buntes Treiben, dort ein roter Auer, dort wieder ein blauer, gegenüber der große Sorger, ums Eck der Kern und dann noch der Kotzbeck Loh.
Früher mal fuhren den ganzen Tag die Bäckerautos in Graz herum- bis Mittag wurden noch frische Semmeln gebacken- alles nur um den Kunden die BESTE Qualität zu liefern.
Und heute?
Die Fil. von H. Auer optisch eine Katastrophe, die Qualität alles andere als gut- aufgebackene Teiglinge die gleich aussehen und schmecken wie welche vom Backwerk.
Ich habe selbst knapp 5 Jahre als Bäckermeister in der Grabenstrasse gearbeitet - unvergesslich das beliebte Waldbauernbrot- gebacken im uralten Dampfofen... Das war halt noch wirklich Qualität- die ihren Preis hatte- der Kunde dafür aber nicht enttäuscht wurde.
Schade um diesen Betrieb! Geiz ist nicht immer geil.....

Onlinebien
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Leider

Wahre Worte!

menatwork
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In einer österreichischen Stadt dieser Größe

in der nur mehr ein einziger Bäcker überhaupt selbst produzierte Salzstangerl anbietet, dafür aber zig Filialbäcker 5 Arten Muffins mit buntem Zucker kann man eigentlich nicht mehr von Brotkultur sprechen.

Mag notwendig sein, um den Strukturwandel zu überleben, ein Niedergang ist es auf jeden Fall.

Trieblhe
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@christianofner

Danke für Ihren Beitrag!

melahide
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Ich dachte

die hätten 32 Filialen gehabt? Neben der Leonhardstraße, dem Südtirolerplatz wurden auch die Filiale in Liebenau und die am Ostbahnhof zugesperrt. Wie gesagt, Ostbahnhof find ich schade. So ein schönes Haus und komplett verwaist. Nur der Bauernmarktstand ist dort noch am Samstag noch vorhanden