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MurgondelDas große Seilbahn-Match zwischen Linz und Graz

Holding-Boss Wolfgang Malik legt Zwischenbericht zur urbanen Seilbahn- und Metrosystem vor.

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Murgondel Graz
Die Montage von einer Seilbahn über die Bertha-von-Suttner-Brücke stammt schon aus dem Jahr 2013 - die Idee zur Murgondel ist sogar noch älter © Montage: Graz Tourismus
 

"Ich will vor Linz sein", sagte Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) vor Kurzem im Interview mit der Kleinen Zeitung. Es ging dabei um die Idee einer urbanen Seilbahn, die Nagl ja seit zehn Jahren unter dem Schlagwort Murgondel propagiert. Längst hat auch Linz Gefallen an dem Gedanken gefunden: Es gibt eine konkrete Linienführung und Kostenschätzung, die Seilbahn soll in der Stahl-Stadt bis zu 100 Meter über dem Boden gondeln.

Kommentare (17)

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paulrandig
0
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in Linz

Linz würde mit der Gondel aber das Industriegebiet mit der Peripherie verbinden und dort Park&Ride-Möglichkeiten anbieten. Das ist etwas völlig anderes als die Grazer Märchengondel.

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MoritzderKater
1
5
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Wenn das ganze Sinnen und Streben.......

...... die Tatsache ist, dass sich DIESER Bürgermeister nicht nur ein, sondern gleich mehrere Denkmäler setzen möchte, dann können wir ja noch einige , haarsträubende Aktivitäten erwarten.

Wie wichtig ist es für die Bevölkerung, ob eine Gondel an der Mur, vor oder nach der Stadt Linz kommt?
All seine cruden Ideen sind nur Sprechblasen, die mangels finanzieller Mittel nicht umgesetzt werden können. Vor allem dann nicht, weil das Geld vielen Projekten zugute kommen sollte, die eine wirkliche Entlastung in der Verkehrsmisere bedeuten würden.
Auffallen um jeden Preis!

Der Tag der Abrechnung wird kommen, man muss nur warten können - hoffentlich ist es bald!

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heri2111
2
8
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Armes, armes, wunderschönes Graz!

Es ist himmelschreiend, was der aus unserer wunderschönen, historischen Stadt macht. Ein Dolchstoß nach dem nächsten. Andere Städte in Österreich wie Wien oder Salzburg sind uns meilenweit voraus, was den Tourismus betrifft. Wir hätten so viel mehr zu bieten als Salzburg, aber außer ein paar Italiener niemand interessiert sich dafür. Was bringt das, schneller als Linz zu sein? In welcher Konkurrenz stehen wie mit der Stadt? Linz ist eine potthässliche (die Linzer mögen mir verzeihen) Industriestadt ohne wirkliche Altstadt. Kein Tourist wird wegen einer Seilbahn nach Graz kommen.
Armes, armes, wunderschönes Graz!

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bluebellwoods
9
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Ein nette Idee für Touristen

aber im täglichen Gebrauch für Pendler wohl kaum sinnvoll und lediglich auf ein Einzugsgebiet beschränkt. Viel nützlicher wäre es das veranschlagte Budget in den Ausbau bestehender Öffis zu investieren. Warum der Ausbau (alternative Routenführung und Verlängerung der Straßenbahnlinien, Verdichtung der Busintervalle zu neu errichteten Siedlungen in den Randbezirken bzw. zu am Standtrand angesiedelten Firmen) seit Jahren immer wieder hinausgezögert wird anstatt leeren Worten endlich mal Taten folgen zu lassen, ist mir ein Rätsel.

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pietrok5
2
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Busintervalle verdichten

ist leider im Grazer Westen kaum mehr möglich. Daher bleibt nur der Ausbau der S-Bahn (GKB), um einen wirklichen Taktverkehr zu ermöglichen. Leider sind auch die Umstiege von der GKB zu Bus und Tram eine Zumutung (Fusswege) - in Strassgang, Webling, Wetzelsdorf und Köflacher Bahnhof. Und am Hauptbahnhof wurde es auch versäumt, im Zuge des Umbaus ein bequemes und schnelles Umsteigen von der Bahn zu Bus und Tram zu ermöglichen. Wer war denn damals bloss Bürgermeister ........ ?

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pietrok5
15
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Gondel ja - aber

nicht entlang der Mur oder zum Thaler See. Eine Gondel würde Sinn machen, den Individualverkehr z.B. in der Kärntnerstrasse einzudämmen. Die Kärntnerstrasse erfüllt alle baulichen Voraussetzungen, eine Gondelbahn schnell und kostengünstig zu errichten. Eine Untergrundbahn ist für eine Stadt wie Graz eine völlig sinnlose Idee, weil man - wie man weiss - aufgrund der grossen Abstände der Stationen trotzdem den oberirdischen ÖV (Bus, Tram) braucht. Die einzig richtige Idee zusätzlich zum geplanten Tram Ausbau wäre, die vorhandenen Bahngleise auszubauen und ein effektives S-Bahn System zu errichten. Mit relativ geringen Investitionen könnten S-Bahnen z.B. von Lieboch bis Gleisdorf und Gratkorn bis Wildon fahren, südlich von Graz könnte man die GKB mit der Ostbahn verbinden (Strassgang - Raaba).
Alles andere sind Hirngespinste und Prestigeprojekte. Man kann nur hoffen, dass Herr Nagl abgewählt wird, bevor zuviel Geld verschwendet wird.

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LaoQui
1
1
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GKB und Ostbahn

Ja, diese Pläne gab es auch schon - etwas nördlich der A 2! So könnte man aus dem Süden und Westen von Graz direkt zu Magna kommen. "Fernzüge" der S-Bahn kämen über die Südbahntrasse schneller ins Zentrum. Die durch das direkte Stadtgebiet führende Trasse der GKB könnte für eine Stadtbahn verwendet werden, die fast an jeder Kreuzung eine Haltestelle hätte und damit mit Ampeln statt Unterführung auskommen würde. Und damit die Bezirke Gösting und Straßgang besser und umweltfreundlich angebunden werden, braucht es O-Bus-Linien; die sind der Tram in einigen Belangen überlegen, können Störungen mit Batterie ausweichen (also kein Bus-Ersatzverkehr wegen Kleinigkeiten), kosten 1/10 und sind ohne große Baubeschränkung (kein Schienenbau) in kurzer Zeit realisierbar. Eine Tram in 10 Jahren hilft uns nicht!
Aber übergreifend und flexibel wird bei uns leider nicht geplant.

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Südsteirer
5
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Große Zustimmung!

S-Bahn ausbauen, genauso wie Straßenbahn und Bus!
Aber gerade die Kärtnerstraße hat relativ locker Platz für eigene Straßenbahngleise und das würde schon sehr viel Entlastung bringen! Eine Gondel ist auch hier unnötig!

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Aleksandar
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Zeit zurückzutreten

Nagl hat offensichtlich keinen anderen Wunsch, als sich ein Denkmal nach dem anderen zu setzen - egal wie viel es kostet.

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checker43
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Ich

glaube nicht, dass es ihm um Denkmäler für ihn persönlich geht. Er will nur die Bau- und Tourismuswirtschaft so gut wie möglich mit öffentlichem Geld, das die Stadt nicht hat, bedienen. Weil er glaubt, was für diese Branchen gut ist, wäre für alle Grazer gut. "Umwegrentabilität" und so. Leider versucht er das mit ressourcenzerstörenden und nicht nachhaltigen Konzepten aus den 80ern und auf Zuruf von Lobbyisten, die ihn mit tollen Renderings blenden dürften.

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Aleksandar
5
15
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Das mag sein ...

Nur: Er "fährt drüber", wenn er was will. Die Wahnsinnsgarage am Eisernen Tor konnte er zum Glück nicht durchsetzen; angekündigt hat er jedoch, diese auf jeden Fall zu bauen.
Man sieht, er will für Autos möglichst viele Parkgelegenheiten schaffen trotz Feinstaubbelastung und einer mittlerweile unzumutbaren Verkehrsdichte.
Das Murkraftwerk hat er durchgesetzt - ohne Rücksicht auf sachliche Argumente. Dafür wird in vielen Bereichen munter Energie verplempert.
Die Murgondel will er auf Biegen und Brechen durchsetzen - jetzt erst recht, damit ihm Linz nicht die Show stiehlt.
Er fürchtet (vermutlich leider zu Recht), setzt er sich ernsthaft für Umwelt- und Klimaschutz ein, wird er abgewählt.
Schlicht ein Dilemma. Trotzdem, denke ich, möchte er schon als DER Bürgermeister der Stadt Graz in die Geschichte eingehen.

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checker43
4
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Seinen

Platz in der Grazer Geschichte wird er schon bekommen. Aber nicht so, wie gewünscht. Eher als der Verschwender, Betonierer und Errichter von lost places. Kurz: als der Bürgermeister, der die Lebensqualität der Grazer nachhaltig gesenkt hat.

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Christian67
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GKB unterirdisch???

wollten's net die Woche noch (laut unserem ehemaligen Verdeitigungsminister) einen zweigleisigen Ausbau zumindest bis Wetzelsdorf bauen ????
da kennt sie keiner mehr aus !!!

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Südsteirer
4
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Doch wollen sie!

Das waren auch Infos von der GKB direkt. Die MUM ist eine Gesellschaft von der Stadt Graz, die gerne so unnötige Dinge wie Gondel oder U-Bahn hätte. Die Infos von der GKB sind Fakt, die von MUM Wunschgedanken, damit man dem PKW Verkehr keinen Platz wegnehmen muss für den ÖV Ausbau.

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ratschi146
12
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und er/wir sind nicht Erster....

Aber wir sind garantiert die Ersten wo es sich wirtschaftlich nicht rechnet...

Damit hat er sein Wort gehalten.....

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calcit
3
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Kein öffentlicher Verkehr rechnet sich wirtschaftlich...

...ob U-Bahn, Strassenbahn, Eisenbahn...egal wo in Österreich oder fast überall in der Welt - ist und bleibt der öffentliche Verkehr ein Subventionspisten...

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Südsteirer
6
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Es rechnet sich nicht immer auf die gleiche Weise!

Doch! ÖV rechnet sich! Volkswirtschaftlich!

Gondel und U-Bahn werden aber selbst das nie tun, weil für Graz einfach unnötig (Gondel) oder viel zu teuer (U-Bahn, um einen km U-Bahn bekommt man ca 10-15 km Straßenbahn!)

Fakt ist: Die Gondel wäre kein öffentlicher Verkehr und die U/Bahn ist zu teuer!

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