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GrazVerkehrsexperte Fallast: Radfahrer gehören nicht in die Schmiedgasse

Debatte um Schmiedgasse: Verkehrsexperte Kurt Fallast plädiert für eine große Lösung im Zentrum. Ein Teil davon: eine autofreie Raubergasse, dafür eine echte Fußgängerzone in der Schmiedasse.

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Schmiedgasse Graz Fußgängerzone
Emotionaler Zankapfel Schmiedgasse: Für viele ist die Fußgängerzone zu schmal für Radfahrer und Fußgänger © Juergen Fuchs
 

Mit dem Ist-Zustand ist eigentlich niemand zufrieden. Seit mittlerweile mehreren Jahren klagen Unternehmer, Fußgänger und auch Radfahrer über die Situation in der Schmiedgasse. Tenor: Die Gasse ist zu eng, um als Fußgängerzone auch eine Hauptradroute zu schultern.

Kommentare (11)

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brigittegarger
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Radweg über Opernring und Neutorgasse

und wir hätten endlich eine Radroute die diesem Namen auch gerecht wird.
Dabei kann man die Hauptroute der PKWs über den Grieskai und Marburger Kai führen, warum müssen diese über den Andreas Hofer Platz durchfahren? hier sollte nur eine Zufahrt zu den Querstraßen und der Parkgarage erlaubt sein.

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rainergeiger
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Rad-Raser in den Fussgängerzonen in Graz

...nicht nur in der Schmiedgasse, auch in der Stubenberg- und
Hans Sachs Gasse fühlen wir uns durch durchrasende Radfahrer bedroht...

in Wien oder Salzburg dürfen, wenn überhaupt, Radfahrer in der FuZo ihr Fahrzeug nur schieben

dafür haben wir als Radfahrer volles Verständnis

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paulrandig
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rainergeiger

Nein, ich habe dafür als höflicher und umsichtiger Radfahrer überhaupt kein Verständnis. Ich sehe nicht ein, warum ich mich und die große Mehrheit der Radfahrer schlechtreden lassen muss, wenn es ein paar Deppen gibt, die uns alle in Verruf bringen!

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gRADsFan
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Gibt ja bei den Autofahrern mindestens genau so viel Deppen

Mit dem Unterschied, dass ein 2,5t Geländewagen in der Stadt weit gefährlicher ist als ein Rad ...

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paulrandig
4
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Gegenvorschlag

Warum nicht Fußgänger und Radfahrer ÜBERALL in der Innenstadt erlauben? Dann würde sich die Masse der Radler verteilen. Gleichzeitig muss ein Mindestquerschnitt der Wege freigehalten werden, ein Zuwachsen der Flächen durch wuchernde Körbe, Gärten und Schilder wirkt sich wie das Verkalken der Blutgefäße aus: Hochdruck und Infarktgefahr.

Das "Wegsperren" ist genau das, was das Fahrrad als Verkehrsmittel für die Letzte Meile unattraktiv macht. Als Radler auf eine mögliche Route zu verzichten wäre noch okay, wenn man die Parallelroute nehmen kann. Beschränken sich aber alle Möglichkeiten die Innenstadt zu durchfahren auf eine einzige Gasse, wird das ganz massive Probleme bei den Anschlusstellen dieser Route geben:

Beim Casino werden dann SÄMTLICHE Radfahrer, die durch die Stadt wollen, um die Ecke biegen und in einem chaotischen Trichter durcheinander wuseln. Am anderen Ende in Richtung Süden müssen diese gesammelten Massen dann auf schmalen Radwegen an Parkstreifen vorbei und über Kreuzungen wieder in das restliche vorhandene Straßennetz - denn Radwege gibt es in diese Richtung so gut wie nicht - eingebunden werden.
Das geht vielleicht jetzt gerade noch gut. Eine Steigerung des Radverkehrs, wie als Lippenbekenntnis von allen Politikern vernommen, ist damit ganz sicher nicht möglich und wird mangels Attraktivität auch nie passieren.
Straßenbahn entflechten und Radler konzentrieren - diese Logik verbirgt sich mir!

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easy07
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Herrengasse

Was ist eigentlich die Begründung wieso in der Herrengasse das Radfahren verboten ist? Weil dort zu oft Straßenbahnen fahren?
Breit genug wär sie ja und die Leute sind es wegen der Straßenbahn auch schon gewohnt nicht blind über die Straße zu gehen.

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Aleksandar
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Detail am Rande

Tagtäglich rasen Radfahrer an der Polizeiinspektion Schmiedgasse vorbei.

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eadepföbehm
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Detail

Wie definierst du "rasen"?
Bisherige Messungen haben ergeben, dass die allermeisten Radfahrer zwischen 10 und 18 km die Schmidgasse befahren.
Wenn das für dich "rasen" bedeutet, musst du auch jeden Jogger abstrafen, der durch die Schmidgasse läuft.

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Aleksandar
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Schön

Schön, dass es so g'scheite Leute gibt wie dich!
Wie gesagt, ich bin in der Stadt grundsätzlich nur mit dem Fahrrad unterwegs. Solche Radfahrer/innen, die glauben, tun und lassen zu können, was sie wollen, bringen alle Radfahrer/innen in Verruf.
Übrigens: Wie schnell darf man in der Fußgängerzone fahren??? Das weißt du wahrscheinlich nicht.

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gerbur
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@Aleksander

Mit solchen "Details" wird man das Problem nicht in den Griff bekommen, es ist auch ein "Detail am Rande", dass Fußgänger partout gerne auf den eigens gekennzeichneten Radwegen spazieren. Also bitte nicht Radler und Fußgänger gegenseitig aufhetzen , sondern gemeinsam für eine Stadt werben und einstehen, die den privaten Autoverkehr einschränkt. Die Stadtverwaltung wird das nämlich nur tun, wenn ihr auch der Applaus für die notwendigen Maßnahmen sicher ist. Auch an der Wahlurne kann man seine Präferenzen für Rad und Fußgänger und öffentlichen Verkehr ausdrücken.

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Aleksandar
0
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Naja

Ich bin grundsätzlich mit dem Fahrrad (oder zu Fuß) unterwegs. Ich erlebe täglich, wie Radfahrer/innen sämtliche Vorschriften ignorieren. Auf Gehsteigen wird man angeklingelt, wenn man nicht sofort zur Seite springt - egal wie eng es ist; erdreistet man sich als Fußgänger, darauf hinzuweisen, dass es sich um einen Gehsteig handelt, auf dem Radfahren verboten ist, wird man oft blöd angemault; viele ignorieren rote Ampeln, u. v. a. m. Es gibt sogar solche (hab ich selbst beobachtet), die nicht davor zurückschrecken, zwischen Kindern, die geordnet in Zweierreihe gehen, durchzufahren.
Ich fahre selbst gern durch die Schmiedgasse (und werde ständig von anderen Radfahrer/innen überholt. Ich verstehe, wenn die Schmiedgasse für Radfahrer/innen gesperrt wird, obwohl es mir persönlich leid tut. Aber das Verhalten vieler Radfahrer/innen wird keine andere Wahl lassen.
Es wäre angebracht, bei rechtswidrigem Verhalten von Radfahrer/inne/n härter durchzugreifen.

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