Beim verheerenden Starkregen im August diesen Jahres, nach dem große Teile der Südsteiermark unter Wasser gestanden waren, war Graz noch glimpflich davongekommen. Nicht nur, weil in Graz deutlich weniger Regen gefallen war, auch die Maßnahmen aus dem „Sachprogramm Grazer Bäche“ hatten Wirkung gezeigt. Seit 2006 - also ein Jahr nach dem größten Hochwasser der letzten Zeit in Graz, bei dem fast alle 52 Bäche über die Ufer getreten waren - wurde über das Arbeitsübereinkommen zwischen Bund, Land und Stadt praktisch jedes Jahr ein neues Rückhaltebecken in Graz gebaut. Fast eine Milliarde Liter Wasser können in den Becken gefasst werden.
Bezirke kämpfen mit Hangwässern
Trotz Kritik: So soll das Sachprogramm „Grazer Bäche“ fortgesetzt werden
Das Sachprogramm Grazer Bäche gilt als Erfolgsmodell - dennoch gibt es Kritik an unzureichend geschützten Ortsgebieten. Letzte Woche gab es gleich vier Anträge im Gemeinderat.
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