Kurz vor 14 Uhr haben am Donnerstagnachmittag in der Bezirkshauptstadt die Sirenen geheult. Aufgrund des ausgegebenen Alarmstichwortes mussten die Einsatzkräfte erst vom Brand eines Wohnhauses ausgehen. Beim Eintreffen der Betriebsfeuerwehr der Maschinenfabrik Liezen stellte sich heraus, dass ein Fahrzeug in einer Werkstatt im Gewerbepark Feuer gefangen hatte.

Der 49 Jahre alte Besitzer der Werkstätte hatte laut Polizei bereits am Vormittag mit Schleif- und Schweißarbeiten an dem Kleinbus begonnen. Am frühen Nachmittag brach während der Reparatur dann der Brand aus. Dem 49-Jährigen und seinem 23 Jahre alten Sohn gelang es noch, den Kleinbus ins Freie zu bringen.

Die beiden Männer wurden dabei leicht verletzt, das Rote Kreuz brachte sie zur stationären Behandlung ins LKH Rottenmann.

Neben der Betriebsfeuerwehr waren auch die FF Liezen-Stadt, Weißenbach bei Liezen und Pyhrn im Einsatz, insgesamt rückten die Einsatzkräfte mit 54 Mann und neun Fahrzeugen an. Durch ihr rasches Eingreifen konnte eine größere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Feuerwehr im Einsatz
© FF Liezen-Stadt

Weil sich der Ort des Geschehens nahe der Bahngleise befindet, konnten Züge die Stelle während der Löscharbeiten nur mit verringerter Geschwindigkeit passieren.

Anfang März war es im selben Bereich schon einmal zu einem Brand gekommen, damals gingen gleich mehrere Fahrzeuge in Flammen auf.