Bürgerpetition prallte abZinngießerhaus in Irdning steht vor Abriss

Eine Petition gegen den Abriss des Biedermeierhauses scheiterte. Bürgermeister Gugganig steht hinter dem Projekt: "Es ist wichtig für Irdning."

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Das Zinngießerhaus
Das Zinngießerhaus © KK
 

Vor knapp einem Jahr startete eine Gruppe Irdninger eine Petition für den Erhalt des "Zinngießerhauses" am Hauptplatz der Marktgemeinde. Sie wollten damit den Abriss des historischen Biedermeierhauses verhindern. Gekauft hat es im Dezember 2019 der Unternehmer Karl Egger. Er will statt dem "stark sanierungsbedürftigen Haus" einen um ein Drittel größeren Neubau samt Parkplätzen errichten.

Kommentare (2)
dieRealität2020
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Was sollte noch alles geschützt werden?

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Immer die gleichen Muster, eine handvoll Bürger wollen im Zuge ihres Geltungsdranges Schutz für ihre Ideen und Vorstellungen. Was sollte nicht alles für das Geld anderer Menschen geschützt werden. Um das Geld anderer ist uns halt nichts zu teuer. Dafür haben wir einen Denkmalschutz, der gegebenenfalls dafür zuständig ist. Tausende Objekte gibts noch in Österreich, die aber nicht schutzwürdig sind.
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Wo liegt das Problem? So wie Aktivisten eine Meinung haben so habe auch ich eine Meinung zu diesem Thema. Wenn es Aktivisten anspricht, dann hätten sie es ja kaufen können. So einfach ist das. Seien wir froh, wenn es noch Menschen gibt die Gelder für wirtschaftliche Zwecke in die Hand nehmen.
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Frage an: Fr. Gundula Uray. Was denken sie, wie lange sollte man für alte Objekte mit und ohne Denkmalschutz Geld der Gesellschaft von Menschen ausgeben für die es wesentlich lebenswichtigere Dinge gibt? 500 1000 5.000 Jahre?
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90% dieser Objekte vor allem diese alten Häuser haben aus meiner Sicht keine Existenzberechtigung mehr. Denkt tatsächlich wer das diese Objekte samt dem UNESCO-Kulturerbe noch in 10.000 20.000 und 50.000 Jahren noch stehen werden?
Weitaus lebenswichtiger für die nächsten hunderten von Generationen wäre die Lösung von Energiequellen (Sonnenenergie gratis und kostenlos) für Menschen die Öffentlichkeit und aller privaten Haushalte. Damit würde sich das CO2 Problem step by step automatisch auflösen.

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Wenn ich das so lese, denke ich ...

dass es an der Zeit ist, auch Investoren eine gewisse Gemeinwohlorientierung abzuverlangen. Die Zeit der Selbstverwirklichung Einzelner, die für ihre Rendite gönnerhaft mit der dicken Brieftasche in die Dörfer ziehen, zu deren historisch gewachsener Geschichte und Kultur sie überhaupt keinen Bezug haben, ist vorbei. Ebenso die Feudalherrschaft. Glauben Sie, dass dafür jemals irgendjemand dankbar war?

Die Zukunft wird so aussehen, dass Gemeinden selbst Projekte entwickeln, und zwar solche, die sie tatsächlich wollen und brauchen und DANN jemand gesucht wird, der hier mitfinanziert. Und Jene, die das MIT den Gemeinden und der Bevölkerung machen, werden jene sein, die willkommen sind. Es gibt nämlich immer mehr, die investieren möchten, wissen Sie.