Hauptplatz IrdningEin Haus als Zankapfel

Mit einer Petition will eine Gruppe Irdninger den Abriss des Zinngießerhaus am Hauptplatz verhindern. Bürgermeister wie Besitzer zeigen sich verärgert: Noch sei „nichts entschieden“.

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Um das „Zinngießerhaus“ am Irdninger Hauptplatz ist ein Streit entbrannt © KK
 

Mit einer Petition ging vergangene Woche eine Gruppe Irdninger an die Öffentlichkeit: Sie wollen damit den Abriss des sogenannten „Zinngießerhauses“ am Hauptplatz verhindern. Im Dezember wechselte das sanierungsbedürftige Biedermeierhaus den Besitzer. Der neue Eigentümer, der Unternehmer Karl Egger, war mit der Idee für einen Neubau mit Parkplätzen an die Gemeinde herangetreten.

Kommentare (2)
UdoLindenberg
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Vorsicht, Herr Bürgermeister!

„Mit dem Aufruhr wird die seit Jahrzehnten gepflegte Gesprächsbasis in der Gemeinde in Mitleidenschaft gezogen.“ (Bürgermeister Gugganig)

Lieber Herr Bürgermeister Gugganig! Verstehen Sie unter "gepflegter Gesprächsbasis", dass niemand mehr eine Kritik äußern darf?

Falls ja: Wie ist das mit dem Artikel 19 UN-Menschenrechtskonvention, Recht auf freie Meinungsäußerung, zu vereinbaren?

Falls ja: Wie ist diese Ihre Auffassung mit Artikel 11 der EU-Menschenrechtskonvention vereinbar, in der die "Freiheit der Meinungsäußerung und Informationsfreiheit" garantiert wird? "Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben."

Falls ja: Wie ist Ihre grundsätzliche Ablehnung von Kritik mit der Tatsache vereinbar, dass die Republik Österreich ein demokratisch verfasster Rechtsstaat ist? In diesem ist die Meinungsfreiheit verfassungsmäßig garantiert. Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht. Ohne Meinungsfreiheit wird aus einer Demokratie eine Diktatur.

Wahrscheinlich haben Sie sich darüber geärgert, dass jemand es wagt, Ihnen zu widersprechen. Könnten Sie Ihr demokratiepolitisch bedenkliches Kritikverbot bitte noch einmal überdenken und überlegen, ob Sie nicht wieder in den seinerzeit von Herrn Andreas Khol (ÖVP) sogenannten "Verfassungsbogen" unserer demokratischen Rechtsordnung zurückkehren möchten?

Eberhardt Helmut
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Leerstand

Der sogenannte Businessmarkt wurde im Jahre 2006 erbaut und das Grundstück wurde zum Kerngebiet erklärt und wir haben dort einen großen Leerstand. Die Raika ist abgesiedelt und wir haben jetzt dort einen Leerstand. Die Fa. Letmaier ist in den alten Sparmarkt abgesiedelt, somit auch hier ein Leerstand.Das soll heißen bevor jetzt wieder etwas Neues bauen bzw. abreißen muss zuerst mal der Leerstand gefüllt werden und dann reden wir weiter.