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Drexler in der ZiB2"Erreichbarkeit des Spitals ist wichtig, aber nicht das Entscheidende"

Gesundheitslandesrat Christopher Drexler verteidigte im Studio der ZiB2 bei Martin Thür einmal mehr die steirische Spitalsreform.

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Landesrat Christopher Drexler im ZiB2-Studio
Landesrat Christopher Drexler im ZiB2-Studio © Screenshot ORF
 

Eine Woche nach der Volksbefragung im Bezirk Liezen war die geplante Spitalszusammenlegung im Bezirk auch großes Thema in der Sonntags-ZiB2 im ORF. Dabei war Gesundheitslandesrat Christopher Drexler (ÖVP) Studiogast bei Martin Thür.

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Stimme der Vernunft
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Die Bevölkerung wird in die irre geführt, aber nicht vom Landesrat!

Mit einem schwerem Schlaganfall / Herzinfarkt ist die Einlieferung in ein Kleinspital oft Zeitverschwendung und teilweise lebensgefährlich!
Die modernste Therapie für den Schlaganfall (mechanische Thrombektomie) ist in der Steiermark nur an der interventionellen Radiologie des ZRI der Uniklinik Graz verfügbar. Dieses Verfahren ist extrem komplex, wurde erst in den letzten Jahren entwickelt und kann nicht einfach nebenbei in einem Kleinspital angeboten werden.
Die "Stroke Units" der Neurologien in Graz (EBA und Standort Süd), Bruck, Knittelfeld und Feldbach können ebenfalls adäquate Therapie anbieten (medikamentöse Lyse und in ausgewählten Fällen Transfer nach Graz zur Thrombektomie nach schneller Vorbereitung).

Von der Behandlung von Schlaganfällen "nebenbei" durch den z.B. Internisten versuchen mittlerweile sogar Länder wie Rumänien mit aller Kraft wegzukommen, da dabei nachweislich dramatisch mehr bleibende Behinderungen und Todesfälle eintreten. Österreich hat hier Vorbildwirkung - Spezialisierung ist die Zukunft und bringt viel bessere Ergebnisse.

Beim Herzinfarkt ist die Situation ähnlich - der Goldstandard (Herzkatheder) wird nur in Graz und Bruck angeboten, weil das alles sehr aufwendig ist.

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Liezen
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Der Ballungsraum

Graz ist eh toll aufgestellt. Bisher war ja auch die teleradiologische Indikationstellung zur Finbrinolyse in der Peripherie möglich . Bekommt das Lightspital etwa eine Strokeunit? Nein... einen Katheter? Nein... Polytraumaversorgung? Nein...die Thombektomie geht sich für ennstaler eh nicht aus ... Time is Brain ... der c14 ist schon bei Schönwetter wegen Nebel gestanden... die Op und Ambulanzwartezeiten werden sich vervielfachen. nochmal: das Lightspital bietet außer weniger Betriebskosten keinen Mehrwert.

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der alte M.
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Die Zeit

die man z.B. bei einem Infarkt ins KH unterwegs ist, kann über Leben und Tod entscheiden. Wennst bei Schneesturm in Gössl einen Infarkt hast und die Straße nach Stainach ist zu,hast halt Pech gehabt. Dann bist ein Kollateralschaden.

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calcit
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Wenn die Straße gleich nach Gössl beim Grundsee gesperrt ist...

...kommst auch nicht nach Bad Aussee. Wenn die Ramsau zu ist kommst nicht nach Schladming und, und, und... einzige Konsequenz! Wir fordern ein Krankenhaus für jedes Dorf!

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cantfox
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90 Kilometer

In dem Beitrag ist von dem Beispiel "Wildalpen" geredet worden. Laut dem Moderator beträgt die Distanz von Wildalpen nach Stainach-Pürgg 90 Kilometer. Die Bevölkerung von Wildalpen fährt in das Krankenhaus nach Waidhofen an der Ybbs (Niederösterreich).

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der alte M.
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Wir

haben ein Top-Spital, aber wir kommen nicht hin. Macht nix, sagt Drexler.

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kleinalm
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Also mir persönlich ist die Qualität der..

Versorgung wichtiger als 20 km mehr!

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Liezen
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Ein

Lightspital

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calcit
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Wo kommen sie nicht hin?

Ob´s nun von Irdning nach Rottenmann oder nach Schladming oder von Schladming und Rottenmann nach Irdning fahren ist vollkommen egal.

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Liezen
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Die Distanzen sind

nur ein Thema. Die Materie ist Komplex. Es geht das Gesamte. Der Niedergelassene Bereich kann die Mehrarbeit wegen des Aushungerns durch die Krankenkassen nicht aufnehmen. Die Hausärzte werden durch die geplanten PVZ ruiniert. Die Notarztstützpunkte sind dann kaum mehr zu besetzen. Bei der Totenbeschau haperts dank 1450. Der Bereitschaftsdienst Neu ist für den Hugo und hat die Eintrittsschwelle uns Medizinsystem erhöht. Das Lightspital bietet zu wenig Mehrwert. Und und und....

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calcit
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Von Wildalpen bis nach Rottenmann sind´s knapp 78 km...

...nach Irdning dann 90 km... unwesentlich...

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JL55
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...aus der Sicht eines Beobachters, welcher in Graz oder GU wohnt??? Die finanziellen Probleme unseres Landes dürften sich so zugespitzt haben, dass der wachsende Aufwand für die Spitäler kaum noch zu stemmen ist...!?!

Oder?

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calcit
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Nun, es stellt sich aber auch die Frage ob die...

...Kosten für die Spitäler nicht gänzlich aus dem Ruder gelaufen sind. Wenn es nur mehr darum geht Betten zu belegen, Geräte auszulasten, das noch teurere Gerät anzuschaffen. Vielleicht stellt man sich auch die Frage warum die Ambulanzen so voll sind, wenn sie z.B. nach 12h00 Freitag keinen Arzt mehr erreichen. Warum eigentlich? Warum können Arztpraxen nicht bis z.B. 21h00 offen halten oder auch am Samstag? Liegts an den Vorgaben der Ärztekammer? Dass vielleicht ein Arzt einem anderen die "Kunden" wegnehmen könnte?

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Liezen
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Wer bezahlt?

Es soll ja nix kosten

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JL55
1
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...gerade der Bez. Liezen ist

flächenmäßig größer als das Bundesland Vorarlberg! Andererseits ist die Topographie der Täler in der kalten Jahreszeit gelegentlich unüberwindbar (Klimaänderung verschärft zunehmend die Situation), sodass rasche Hilfe in Einzelfällen gar nicht möglich ist...! Welche Lösungsansätze bietet hier das Land??? Insgesamt aber profitiert unser Bundesland sehr von den Tourismuseinnahmen dieses Bezirkes! Einzig und allein von der Tatsache der (dünneren) Besiedlung dieses Landesteiles , kann die gesundheitliche Versorgung wohl nicht abhängen! ...meint mög JL55 aus dem Bezirk BM

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calcit
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Die Verkersverbindungen sind gerade in den letzten 30 Jahren immer besser geworden...

...Tunnelverbindungen, Galerien, Begradigungen, Verflachungen... Auch sind Mur- und Lawinenbereich großflächig verbaut und gesichert worden. Straßensperren sind im Vergleich zu früher viel seltener geworden. Und so schlimm ist´s im Bezirk Liezen nicht. Ich komm aus Tirol und da gibt es für die Bezirke Imst und Landeck ein Krankenhaus, teilweise mit Anfahrtswegen von bis zu 100 km aus den hintersten Tälern. Und diese Täler waren vor 20 Jahren teilweise wirklich über eine Woche nicht erreichbar - war selbst oft bis zu einer Woche dort eingeschneit und es hat auch funktioniert. Also diese Horrorszenarien was sie da an die Wand malen...

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JL55
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...das sind keine Horroszenarien, sondern

Vorkommnisse des vergangenen Winters! Und: Das Hl. Land Tirol ist nicht der Maßstab für ALLES und JEDES!

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JL55
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Damit

meinte ich nicht Sie, Calcit!

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