Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Reaktionen aus der SteiermarkLängere Schulschließung: "Das ist eine echte Katastrophe"

Ob der Schulpsychologe, die Kinder- und Jugendanwältin oder die Elternvertreterin: In der Steiermark bildet sich eine breite Front dagegen, dass Schulen bis nach den Semesterferien geschlossen bleiben sollen.

Bis nach den Semesterferien könnte das "Distance Learning" verlängert werden © KK
 

Mit drastischen Worten reagiert der steirische Schulpsychologe Josef Zollneritsch auf die angedachte Verlängerung des Distanzunterrichts: "Katastrophe. Das ist eine echte Katastrophe. Dieses lange Home-Schooling überfordert viele. Es gibt Schüler, die in großen Nöten sind." Die Folgen seien Verunsicherung, mangelnde Betreuung und Motivation sowie gravierende Sorgen vor der Zukunft.

Kommentare (37)
Kommentieren
poet16
19
19
Lesenswert?

Wiederholen

Bis Sommer durchwursteln, hoffen dass die Impfung wirkt und ab Herbst ein halbwegs normales Leben wieder möglich ist und dann im Herbst mit dem Schuljahr noch einmal beginnen.

gb355
26
21
Lesenswert?

na ja..

ALLE SOLLEN IHRE KINDER IN SCHULBETREUUNG SCHICKEN.....
dies wird in jeder Schule angeboten.
UND; die Krankheit wird sich trotzdem in Grenzen halten.

Ich bin wegen meiner Meinung aber KEIN Coronaleugner!!!

Haheande
17
29
Lesenswert?

Katastrophe?

Lift Betreiber freuen sich... Skigaude statt Schule... Bravo

TomKLZ
8
81
Lesenswert?

Wir müssen uns halt leider damit abfinden, dass es noch dauern wird, bis Normalität in unser aller Leben einkehren wird!

Auch ich freue mich auf den Tag an dem hier kein distance learning neben homeoffice stattfinden wird. Auch ich finde es sehr anstrengend. Unsere Kinder und deren Lehrer leisten Großartiges (und wir als Eltern nebenbei auch).

Ragnar Lodbrok
4
32
Lesenswert?

Wir werden bis Ostern im

Lockdown bleiben...

Wambacher
32
35
Lesenswert?

Warum zuhause und nicht Schulbetreuung

Jede Pflichtschule bietet für SchülerInnen auch im Lockdown Betreuung an. Dort können die Kinder gemeinsam lernen. Dennoch sind viele Klassenzimmer so gut wie leer. Ich verstehe also das Problem mit den überforderten Eltern nicht. Warum müssen die Kinder unbedingt zuhause im Distance Learning sein, wenn es den Eltern zuviel ist und die Kinder leiden?
Außerdem: Wenn alle ihre Kinder in die Schule schicken, wäre es nur logisch, dass dann auch die LehrerInnen Vorort sein müssten und Unterricht wie gewohnt stattfinden kann.
Wir hätten es als Eltern jedenfalls in der Hand. Mein Kind ist jedenfalls seit Mai in der Betreuung.
Überdies soll es ja ab Montag Antigentest für SchülerInnen geben.

Patriot
9
56
Lesenswert?

@Wambacher: Es wird leider nicht wenige Eltern (Coronaleugner) geben,

die ihr Kind nicht testen lassen werden. Und führen damit die ganze Testaktion ad absurdum.

Wambacher
2
0
Lesenswert?

Annahme

Wie kommen Sie denn zu dieser Annahme? Eigentlich eine Unterstellung, wie ich finde!

Patriot
21
62
Lesenswert?

Schuld daran sind in erster Linie die Coronaleugner

und Wirte, die ihre Gaststätten illegal in Betrieb genommen haben!

schulzebaue
17
3
Lesenswert?

Selten

So einen Schwachsinn gelesen.

voit60
13
38
Lesenswert?

Erstklassler und Maturajahrgang

schlimmer kann so ein Schuljahr wohl nicht sein.

Stubaital
51
93
Lesenswert?

Schulschliessung

Unter Katastrophe versteh ich etwas anderes.
Aber die Medien schlachten immer alles perfekt aus.
Derzeit ist es wichtig gesund zu bleiben, und in einigen Monaten wird es wieder langsam bergauf gehen.
Geduld wird noch gefragt sein.
Katastrophen schauen anders aus.

carpe diem
22
116
Lesenswert?

Schülerinnen und Schüler werden sehr wohl unterrichtet.

Ihre Lehrerinnen und Lehrer kümmern sich sehr wohl um ihr Fortkommen. Die Aufgabe der Eltern ist es, ihren Kindern das Vertrauen in die eigene Leistung zu geben und sie in der Selbstorganisation zu unterstützen. Das kann für die Zukunft sehr positiv sein, wird doch auf kompetenzorientierten Unterricht gesetzt. Wenn man ihnen allerdings immer erklärt, wie schlimm das alles ist, dass sie einer verlorenen Generation angehören werden, dann kann man durchaus Negatives auslösen.

jojo81
2
22
Lesenswert?

Medienkompetenz, Selbstorganisation

Vollkommen richtig!
Gerade in der Unterstufe haben Kinder in den Bereichen Medienkompetenz und Selbstorganisation Fähigkeiten und Fertigkeiten erworben, die sie im "Normalmodus" niemals erlernt hätten.

Es hilft unseren Kindern nicht, wenn wir in höchsten Tönen jammern und uns dagegenstemmen. Es würde ihnen mehr helfen, wenn wir sie gerade in diesen Bereichen stärken und ihnen vielleicht einmal auch vermitteln, Dinge anzunehmen, die man nicht ändern kann und trotz allem das Beste daraus zu machen.

sibi15
4
83
Lesenswert?

Stimme zu

Stimme zu! Bei meinen beiden Kindern gibt es keine großartigen Verluste. Tochter in Gym Unterstufe hat täglich nach Stundenplan ihre 6 Stunden Unterricht, nur eben Online, und der Kleine in der Volksschule hat seine täglichen Arbeitsaufträge. Bei ihm bin ich natürlich mehr gefragt, neuen Stoff zu vermitteln als bei der Tochter, die quasi "normal" Unterricht hat, nur eben über einen Bildschirm, aber was soll man machen. Es ist nicht lustig, ich arbeite auch Vollzeit im Home Office, aber die Kinder sind schon so gewachsen an der Situation, haben so viel Selbstständigkeit gewonnen und können richtig was mitnehmen. Ist wohl auch oft eine Sache der Perspektive, wie man ihnen eine Lage vermittelt. Als Chance oder Hindernis. Ändern kann man es sowieso nicht, niemand hat sich das ausgesucht, die Regierung nicht, die Bevölkerung nicht, Katastrophen, Pandemien etc. geschehen nunmal, da kann niemand was dafür, von Jammern und Schuldzuweisungen wird die Situation auch nicht besser.
Und ja, ich weiß, nicht jeder kann im Home Office arbeiten, viele haben Betreuungsprobleme, aber diese Kinder können ja nach wir vor zur Betreuung gehen. Jeder hat eine Möglichkeit, das Beste aus der Situation zu machen.

brigi66
34
63
Lesenswert?

Arme Kinder und Jugendliche

An alle die hier an die Erziehungs und Lernpflicht der Eltern gegenüber Ihren Kindern appellieren- sind Sie alle nicht selbst mal Kinder und Jugendliche gewesen? Sind Sie nicht auch deswegen in die Schule gegangen um soziale Kontakte zu pflegen, Freundschaften ( oft fürs Leben ) zu schließen , Spaß zu haben mit Freunden?? Neben der Bildung die den Jugendlichen nun nicht ausreichend vermittelt wird ( ja es ist ein Unterschied, ob man den persönlichen Kontakt in der Schule mit den Lehrpersonen hat oder den Vormittag mit dem Computer vor Augen verbringt) wird den Kindern vor allem auch genau das oben beschriebene genommen. Meine Tochter ist in der 5. Klasse und mittlerweile seit Mitte Oktober zu Hause ( zuerst 10 Tage Quarantäne ,dann Herbstferien und dann Lockdown) . Mein Sohn im 1. Semester seines Studiums hat die Uni nahezu nie gesehen, geschweige denn sich mit Studienkollegen, die er gar nie persönlich kennenlernen durfte austauschen können. Alle Eltern in meinem Bekanntenkreis sind dieser Meinung und tun Ihnen die Kinder genau deswegen auch so leid. Genau das sind die Probleme der Kinder und Jugendlichen auf die offenbar komplett vergessen wird und wenn man etwas sagt dann wird man gleich als Hetzer gegen die Alten dargestellt!

baba78
4
19
Lesenswert?

Spaß zu haben mit Freunden

Sorry, aber ich weiß nicht ob es so ein Spaß ist mit seinen Freunden in der Schule, mit MNS und am Schulplatz sitzend, zu haben. Ich finde es persönlich auch Schade das die Schüler und Schülerinnen sich nicht persönlich sehen können, aber in der Schule sehen sie auch nur die Augen ihrer Mitschüler.
Das es einen Unterschied macht ob der Lehrer persönlich vor dir steht oder über den Bildschirm, kommt immer auf den Lehrer drauf an. Es ist für die Oberstufe bzw. höhere Schulen sicherlich eine Herausforderung, aber ich glaube auch das ist im Bereich des möglichen.
Und wir sollten die ganze Situation jetzt nicht als strafe für unsere Schüler und Schülerinnen sehen, sondern eher als eine Chance sich zu entwickeln, zu entfalten. Ich glaube dass die Schüler und Schülerinnen jetzt mehr für das Leben lernen als sonst in der ganzen Schullaufbahn.

TomKLZ
6
29
Lesenswert?

Ja, ich finde die Situation auch bescheiden! Und ich würde mir auch Normalität für meine Kinder wünschen.

Aber Pandemiezeiten sind halt leider keine Zeiten in denen irgendjemandem von uns Normalität geboten werden kann. Es sei denn man ist gewillt den Preis dafür zu zahlen. Und das wären eben leider viele Menschenleben...

JamesJolly
2
75
Lesenswert?

Eine echte Katastrophe

wird es dann, wenn wie die Sache im Herbst nicht in Griff haben.

isogs
67
39
Lesenswert?

Nicht wichtig

Schule ist für unsere Regierung nicht wichtig, Hauptsache die Schüler gehen schifahren...... ........so schaut's aus! Aber unser Kanzler ist ja auch nur Maturant, er sagt das reicht für alle anderen auch.

TrailandError
52
97
Lesenswert?

Geh bitte,

Hab auch 3 Kinder großgezogen. Jammern auf hohen Niveau. Kinder haben heißt halt auch dich kümmern und ggf. Beaufsichtigung. Für des is die Schule einfach nich da !!!!!!!!

marcneum
17
28
Lesenswert?

Es geht nicht um die Eltern!!

Vielleicht denken sie einmal an die Kinder!!! Denken Sie an die Erstklässler/innen in AHS und MS, die in ihrem Leben erst eine handvoll Schularbeiten geschrieben haben und jetzt bereits eine fürchterliche Angst entwickeln weil diese und Tests bereits zum x-ten Mal verschoben werden - so züchtet man perfekte Schularbeitenangst! Denken Sie an Schüler/innen die stundenlang vor Teams sitzen, aber in Fremdsprachen kaum zu Wort kommen, weil Kommunikation einfach nicht gleich gut funktioniert. Denken Sie an Einzelkinder, die wochenlang ihre Freunde nicht treffen können. Denken Sie an soziale Medien, über die hinten herum mehr Mobbing läuft denn je - ohne die Chance, dass ein Klassenverband regulierend eingreift! Denken Sie an Naturwissenschaften ohne Schülerexperimente!! Es geht um die Schülerinnen und Schüler von heute und um ihre Bedürfnisse und ihre seelische Gesundheit, die auf einer Ebene mit der Gesundheit von uns allen stehen muss und nicht zum x-ten Mal hintangestellt werden darf!

a606814a70061a5a112019c60ac75a12
24
41
Lesenswert?

3 Kinder großgezogen

aber da gab es sicher kein Home- Schooling .
Also bitte nicht mitreden !!
es sind auch nicht alle Eltern in Kurzarbeit oder so vom lockdown betroffen dass sie ständig zu Hause sein können.
Und hier geht es nicht nur um Beaufsichtigung !

pescador
15
29
Lesenswert?

.

Ich verstehe es ja, dass die Entwicklung eines Impfstoffs eine gewisse Zeit erfordert. Dass aber die Herstellung und dieses Impfstoffs und die Durchimpfung der Bevölkerung nicht schneller geht, verstehe ich nicht mehr. Und wenn man eine Megafabrik aus den Boden stampfen muss, kommt uns das noch immer billiger als der unendliche Lockdown.

makronomic
21
68
Lesenswert?

Mutiertes UK Corona in Wiener Altenheim

Deutschland plant Lockdown bis Ostern.... etc.

Die neue Mutation scheint uns jetzt endgültig in die Knie zu zwingen.

Wird Zeit das die Regierung in die Gänge kommt (auch die Landesregierung!) mit Impfungen - und zwar sollte man Stufe zwei gleich überspringen und so schnell es geht alle impfen!

Warum sage ich das: Bericht aus Deutschland - die überwiegende Mehrheit in den Altenheimen wollen sich nicht impfen lassen, haben Angst etc. - ist ein logistischer Albtraum mit Kühlung etc.

also - holt den Pfizer und Moderna Impfstoff rein, macht Impfungen in Unternehmen, öffentlichen Orten wie den Corona Test Straßen und wartet bitte nicht auf den Blödsinn mit den Hausärzten die auch oft keine geeignete -70 oder -20 Grad Infrastruktur haben.

Massenimpfungen öffentlich und in Unternehmen so schnell es geht! BITTE!

onlinevision
5
14
Lesenswert?

Pflegepersonal

Und 50% des Pflegepersonals wollen sich nicht impfen lassen. Was haben die in ihrer Ausbildung eigentlich so gelernt? Wer an seinem Arbeitsplatz eine Gefahr für seine Schützlinge sein will, soll bitte auf Erntehelfer umschulen. Und zwar rasch.

 
Kommentare 1-26 von 37