Fakten-CheckWas passiert mit steirischen Kälbern?

Nach Bildern von Schächtungen heimischer Rinder im Libanon: Warum heimische Kälber exportiert werden (müssen), obwohl zwei Drittel unseres Kalbfleisch-Bedarfs importiert werden.

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100.000 Kälber werden in der Steiermark im Jahr geboren.
100.000 Kälber werden in der Steiermark im Jahr geboren. © Symbolbild Fotolia/countrypixel
 

"Dieser Bilder tun uns weh, genauso wie jedem Konsumenten“, sagt Matthias Bischof. „Das sind ja Lebewesen, denen wir uns mit Leidenschaft 365 Tage im Jahr widmen.“ Der Oberwölzer Milchbauer (25 Fleckviehkühe) und Obmann der 5700 steirischen Rinderzuchtbetriebe spricht dabei die in der Vorwoche vom Verein gegen Tierfabriken (VGT) veröffentlichten Videos von Schächtungen im Libanon an. Auch drei Rinder aus Österreich wurden aufgefunden, die zuvor in Spanien gemästet worden waren.

Kommentare (2)
UDKS6IR7WXO05ZNM
5
2
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erinnert an den Sklavenhandel...

in hundert Jahren werden vielleicht Menschen gezüchtet...für den Verzehr..

Ifrogmi
1
9
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langstreckentransporte ...

... sind transporte mit über 8 stunden transportdauer.
diese generell zu verbieten ist nicht sinnvoll. man kann, z.b. als züchter, dann kein tier mehr im westen Österreichs oder in der Schweiz / Bayern einkaufen. Aus dem raum Südoststeiermark wäre der weiteste Transport dann von Innsbruck.
Damit würden sich gerade seltene rassen genetisch totlaufen, das kann doch nicht der sinn der sache sein. es wäre, nach der weitestgehenden abschaffung der förderungen zum erhalt seltener nutztierrassen der endgültige todesstoss für etliche wertvolle rassen verschiedenster (nutz)ierarten.
eine Einschränkung der transportwege für Schlachtvieh wäre die sinnvolle lösung, hier reichen mmn auch maximal 5 transportstunden um sie in einem passenden Schlachthof abzuliefern.