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Tierarzt konnte ihn nicht rettenHund biss auf Weihnachtsmarkt anderen nieder

Blutiger Vorfall Freitagabend beim Weihnachtsmarkt auf dem Brucker Hauptplatz.

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Staffordshire Terrier
Ein Staffordshire Terrier (Sujetbild) biss am Weihnachtsmarkt in Bruck zu © Universal Images Group via Getty
 

Hunde auf dem Adventmarkt - muss das sein? Am Freitag hatte die Kleine Zeitung in einem Artikel diese Frage gestellt (die auch auf Facebook eifrig diskutiert wurde) - am Abend gab es dann einen aktuellen Fall, der blutig endete: Beim Weihnachtsmarkt auf dem Hauptplatz in Bruck an der Mur kamen sich Freitag gegen 20 Uhr zwei Hunde in die Quere - einer davon ein Staffordshire Terrier. Obwohl beide angeleint waren, ging dieser offenbar auf den anderen los und biss ihn so, dass es für ihn keine Rettung gab. Die Besitzerin (31) fuhr mit dem schwer verletzten Tier noch zum Tierarzt, der konnte den Hund aber nicht retten.

Kommentare (18)

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a4711
8
18
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Kampfhundehalter


Was bringt Menschen dazu, echte, oder zumindest so aussehende, Killerhunde zu halten.

Mit ihren Hunden wollen die Besitzer bestimmte Signale setzen. So nach dem Motto, ich bin stark, ich bin gefährlich, also seid bitte freundlich zu mir. Auf der anderen Seite ist das ein schnell zu durchschauender Widerspruch, der auf erhebliche Defizite hinweisen kann.
Wäre so einer wirklich so stark, käme er ja auch mit einem Dackel aus. Diese Menschen wollen auffallen, etwas Besonderes sein.
Viele Halter benutzen ihr Tier, um das eigene Ohnmachts-Gefühl zu vertuschen. Sie leihen sich die Kraft des Kampfhunds, um sich Respekt zu verschaffen. Auch das Alter der Halter spielt eine Rolle. Sie entwachsen der Pubertät, wollen endlich selbst etwas darstellen.
Wer sich heute einen Kampfhund zulegt, weiß um das Image dieser Tiere, und das setzt er auch ganz bewusst ein." Der Hund soll in der Gesellschaft Unbesiegbarkeit demonstrieren.
"Viele Hundehalter wollen selbst so kraftvoll, ausdauernd und bissig sein wie ihre Tiere".
Ein Psychiater lässt grüssen!!

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bluebellwoods
4
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Nicht generalisieren

Es mag Menschen geben, die sich über die Rasse ihre Hundes definieren weil sie sich dann "stark" fühlen (so jemandem sollte verboten werden Hunde zu halten, er ist eine Gefahr für sich, den Hund und andere) aber in Stresssituationen bei denen ein Hund sich bedrängt und bedroht fühlt kann es bei jeder Rasse vorkommen, dass sie beisst. Da ist es egal ob es sich um einen Dackel, einen Labrador, einen Schäferhund oder einen Staff handelt. Darum gehören Hunde auch nicht unter Menschenmassen und Gedränge.

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Mein Graz
14
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@a4711

Ich kenne einige Hundehalter, die AmStaffs haben, allerdings nur aus Trainingseinheiten, keine die im Stadtpark, am Jako oder so herum lungern.
Diese Hundehalter sind überwiegend Frauen, denen die Rasse und das Wesen dieser Hunde gefällt.
Eine dieser Frauen ist gerade mal 1,57 m groß bei einem Körpergewicht von ca. 40 kg, sie hat mit ihren Hund ausgezeichnet trainiert und weiß genau über die Stärken und Schwächen des Tieres. Und sie braucht keine "Waffe", sie weiß sich selbst (bei den Menschen) durchzusetzen - der Hund würde andere im Normalfall nicht angreifen sondern eher totzubusseln versuchen. Trotzdem würde sie stets versuchen ihm keinen Stress auszusetzen oder ihn gar mit Kindern alleine lassen.
Wie ein Hund reagiert kann man niemals voraussehen. Sogar der freundlichste, liebevollste Hund könnte in eine Situation kommen in der er nur mehr Verteidigung als letzten Ausweg sieht.

Und jetzt noch eine Bitte: definiere "Killerhunde".

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freeman666
0
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Ein Hund gehört sicher nicht auf einen Christkindlmarkt

oder auf ähnlich überfüllte, laute Plätze.
Es gibt genug Menschen die einfach - ob grundlos oder nicht- Angst vor Hunden haben.
Die Wahrscheinlichkeit im Gedränge dem armen Tier auf die Pfoten zu latschen ist nahezu garantiert und durch diesen Lärm ist es für diese hörsensiblen Tiere sowieso ein Horror.
Für jeden Hundebesitzer sollte es klar sein nicht mitsamt Hund dorthin zu gehen aber leider ist nicht immer klar an welchem Ende der Leine das intelligentere Geschöpf zu finden ist.

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bluebellwoods
0
99
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Ich verstehe nicht

wieso man einen Hund dem Stress eines Weihnachtsmarktes aussetzen muss. Es herrscht Gedrängel, es ist laut, möglicherweise steigt jemand dem Hund ungewollt auf die Pfoten und dann wundern sich alle warum ein Hund zubeißt.
Bitte tuts euren Hunden was Gutes und lasst sie auch mal zuhause, sie haben nichts davon. Sie freuen sich viel mehr über einen Spaziergang im freien Gelände.

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Mein Graz
0
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@bluebellwoods

Völlige Zustimmung!

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Mein Graz
37
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Werte Redaktion,

Der Hund auf dem Sujetbild hat kupierte Ohren.
Dies ist in Österreich verboten!

Vielleicht haben Sie ein anderes Foto zur Verfügung? Danke.

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redlands
6
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gänzlich unerheblich!

Diese Hunde gehören ganz einfach verboten! Und die Strafen für die Besitzer bei fahrlässigem Umgang sofort maximiert. Dieses Problem regelt sich dann bald von selbst wenn die Mindestsicherung die Strafe nicht deckt...

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Mein Graz
6
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@redlands

Es ist eben nicht unerheblich. Denn wer lässt seinen Hund freiwillig und unter Schmerzen für das Tier verstümmeln? Doch nur solche Personen, die einen Hund dann nicht als treuen Begleiter und Freund sehen sondern viel eher als "Waffe" einzusetzen versuchen.

Wie obiger Fall liegt kann ich nicht beurteilen. Ob der Hundehalter (der wie er sagt nicht anwesend war) das Tier richtig trainierte ist mir nicht bekannt.

Was ich mich immer wieder frage: mit welcher Begründung wollen manche Personen (die häufig selbst gar keine Hunde haben!) immer wieder bestimmte Rassen verbieten? Gerade diese Hunde sind - bei richtigem Training - gut geeignete Familienhunde, da sg. "Kampfhunde" für Hundekämpfe gezüchtet und solche, die auf Menschen los gingen "aussortiert" wurden.
Die häufigsten Bissattacken kommen nämlich vom allseits beliebten Schäferhund - und nicht von "Kampfhunden"!

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Mein Graz
3
11
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Werte Redaktion,

Danke für das Austauschen des Fotos.

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zeus9020
15
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STIMMT NICHT

Da spricht ja offenbar der totale Fachmann; der Hund am Titelbild hat eben gerade KEINE KUPIERTEN OHREN, sondern ein korrekt ausgebildetes Rosenohr, Sie Schlauberger!... was allerdings den fürchterlichen Vorfall, der sich aber überall und nicht bloß am Weihnachtsmarkt entsprechend ereignen hätte können und einmal mehr auf inadäquate Hundeverwahrung zurückzuführen ist, um nichts weniger tragisch macht!

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Mein Graz
7
15
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@zeus9020

Hast du mal den Zeitpunkt betrachtet, zu dem ich gepostet habe? Das war gestern Abend um 20:53 Uhr!

Und inzwischen wurde das Foto AUSGEWECHSELT - du Schlauberger!

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heku49
25
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Und besonders diese Rassen!

Gehören verboten!

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Mein Graz
6
54
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@heku49

Die häufigsten Bissattacken erfolgen durch den Schäferhund - und diese Rasse ist noch immer sehr beliebt.

Ich selbst habe in meiner Familie einen AmStaff, ein äußerst liebenswertes, verschmustes Tier, bei dem die größte Gefahr besteht, "totgebusselt" zu werden.

Trotzdem: man kann für KEINEN Hund die Hand ins Feuer legen! Auch die verschmustesten Hunde dürfen keinesfalls unterschätzt werden, man kann in den Hund nicht hinein sehen und oft reicht es, wenn sich der Hund schreckt oder in eine Situation gebracht wird, in der er nicht ausweichen kann.

Allerdings ist das "Problem" eines Hundes sehr häufig "am anderen Ende der Leine" zu finden und könnte mit ein bisschen gutem Willen durch den Halter meist leicht gelöst werden.

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jooba72
4
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@meingraz

Die Häufigkeit der Bisse sagt aber nichts über deren Wirkung aus. Und es ist nun einmal ein Riesen-Unterschied ob Staff & Co zubeissen oder Retriever, Dackel etc.
Und es erschließt sich mir bei aller Hundeliebe nach wie vor nicht, warum man sich eine Rasse aussucht, die, wenn schon nicht Angst, dann zumindest Unbehagen verbreitet.

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Dogsitter
0
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stimmt so nicht

die häufigsten Bisse erfolgen durch Mischlinge...dann allerdings folgt schon der Schäferhund, wobei eine Hunderauferei nichts ist, was etwas über die Einstellung zu Menschen aussagt...., die Garantie das nichts passiert, kann man bei keinem Lebewesen geben..

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jg4186
8
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Immer wieder

Was muss eigentlich noch passieren, bis über das Thema „ Hunde in der Stadt“ ehrlich und offen diskutiert wird? Auf einem Adventmarkt hat ein Hund nichts verloren, oder in einem Kaufhaus, überall, wo viele Menschen zusammenkommen.

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Dogsitter
1
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Hunde können

das ohne Probleme aushalten, wenn sie gut gewöhnt wurden, jeder Blindenhund, oder Service Hund muss das können, genauso kann es ein §normaler§ Hund auch lernen...allerdings halte ich einen Maulkorbpflicht , die ja eigentlich bei solchen Anlässen sowieso schon gilt für sinnvoll...nicht im normalen Stadtleben, aber bei starkem Gedrängel etc. was Hunde in der Stadt betrifft, solange Menschen in der STadt leben, muss es auch Hunde in der Stadt geben, den Hunde sind mehr als nur ein Tier..sie sind für viele Sozialpartner, Stütze, Halt und Lebensinhalt, das einzige was sie noch haben im Leben, der Grund fürs Aufstehen und raus gehen, der Grund mit anderen zu reden und sich wohl zu fühlen...Menschen sich zum Großteil oberflächlich...ein Hund niemals... was in der Stadt nichts verloren hat sind Autos....

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