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''Könnte schlimm werden''Steirische Basketballerin schildert Flucht vor Hurrikan "Dorian"

Basketballerin Anja Knoflach (19) aus Gratwein-Straßengel ist derzeit Studentin am EFSC in Florida, wo man sich gerade auf den Hurrikan "Dorian" vorbereitet. Gemeinsam mit Mannschaftskolleginnen flieht sie nun Richtung North Carolina.

Anja Knoflach, hier beim U18-Testmatch gegen die Slowakei, studiert am EFSC in Melbourne, Florida © GEPA pictures/ Walter Luger
 

Um dem nahenden Hurrikan "Dorian" zu entgehen, haben sich Studentinnen des Eastern Florida State College (EFSC) in Melbourne am Freitagvormittag (Ortszeit) auf den Weg nach North Carolina gemacht. Den ungeplanten Roadtrip erleben auch zwei junge Österreicherinnen mit.

Anja Knoflach (19) aus Gratwein-Straßengel (Bezirk Graz-Umgebung) und die gleichaltrige Sara Solyom aus Wien studieren seit wenigen Wochen am EFSC. Beide gehören auch dem Basketballteam der "Titans" an. Witterungsbedingt ruhen Studium und Sport vorerst. Die Universität an der Ostküste Floridas bleibt zumindest bis Dienstag geschlossen. Eine Entscheidung darüber, ob der Betrieb am Mittwoch wieder aufgenommen wird, werde zu einem späteren Zeitpunkt fallen, lautete die Mitteilung auf der EFSC-Website.

Es gehe durchaus "rund", hatte Anja Knoflach bereits am Donnerstag (Ortszeit) berichtet. Schon zu diesem Zeitpunkt habe es Treibstoffengpässe an Tankstellen gegeben, Wasser in Supermärkten sei ausverkauft gewesen. In der Nacht auf Freitag begannen die Steirerin und die Wienerin ihre Koffer zu packen.

Elf Stunden Fahrzeit

Nach North Carolina ging es mit zwei Autos. Zumindest elf Stunden Fahrzeit waren eingeplant. Auf den Weg machten sich all jene Mädchen und junge Damen, die keine Angehörigen in Florida selbst bzw. der Nähe haben, erzählte Anja Knoflach. "Wir werden acht Spielerinnen des Basketballteams sein, dazu unsere Trainerin MJ Baker mit ihrer Familie."

"Die wichtigsten Sachen" wie Reisepass oder Laptop haben die beiden Österreicherinnen eingepackt. Zudem trafen sie in ihren Apartments so gut wie möglich Vorsorge, um nach der Rückkehr keine bösen Überraschungen zu erleben.

"Könnte wirklich schlimm werden"

"Wenn unsere Trainerin will, dass wir wegfahren", könnte der Hurrikan wirklich schlimm werden, ließ die Steirerin vor der "Flucht" aus Florida wissen. Andere Studentinnen hätten ihr das so gesagt.

(APA)

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