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Brückeneinsturz FrohnleitenStaatsanwalt klagt sieben Planer und Projektleiter an

Vor vier Jahren krachte die Brücke im Neubau der S 35 auf die ÖBB-Gleise. Der Sachschaden lag bei bis zu fünf Millionen Euro. Jetzt wird Planern und Projektleitern wegen fahrlässiger Gemeingefährdung der Prozess gemacht.

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Brücke und Gerüst krachten mit 800 Tonnen Stahl, Holz, Beton auf die Bahngleise.
Brücke und Gerüst krachten mit 800 Tonnen Stahl, Holz, Beton auf die Bahngleise. © Hoffmann
 

Es war eine Minute, die am 21. Februar 2015 über Leben oder Tod entschieden hat. Um 18.04 Uhr ist der Intercity 718 von Graz nach Salzburg unter der Brückenbaustelle der Asfinag an der S 35 durchgefahren. Um 18.05 Uhr donnerten 800 Tonnen – Baugerüst, Holzschalung, Eisen und Beton – auf die Gleise der Bundesbahnen (hier die ersten Fotos von damals). Kein Mensch kam zu Schaden. Doch der Sachschaden – inklusive Mehrkosten für Güterumleitungen und Ersatzverkehr – lag laut dem Bauherrn Asfinag bei „unter fünf Millionen Euro“.

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