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Nach Kuh-UrteilWas ist auf der Alm erlaubt und was verboten?

72 Euro Strafe für Trompetespielen auf der Alm? Das Tiroler Urteil nach tödlicher Kuh-Attacke wirft die Frage auf: Was ist auf Almen überhaupt erlaubt und was verboten? Erste Politiker denken Hundeverbot an.

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Wussten Sie, dass es bis zu 72 Euro Verwaltungsstrafe gibt, wenn man auf der Alm achtlos herum schreit oder Weidetore offenlässt? Nachdem in Tirol ein Bauer nach einer tödlichen Kuhattacke zu 490.000 Euro Schadenersatz (nicht rechtskräftig) verurteilt wurde, gehen rund um die Almen weiter die Wogen hoch. Was darf man auf der Alm?

Kommentare (7)

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uras
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Verbote!

Wir sind jetzt schon ein Land der „Verbote“, umkehren Verboten,Parken Verboten usw. jetzt auch noch Verbieten mit Hund zu Wandern auf der Alm, wo soll das noch hin führen in unserem wunderschönem Land.
Als Hundebesitzer weiß ich das man Rinderbegegnungen auf der Alm meiden soll,
diejenigen die sich nicht daran halten, sollten nicht auf die Alm oder sich gar keinen Hund zulegen!

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CuiBono
0
7
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@uras & @Flogerl

Ihre Meinung und Interpretation in Ehren, aber die Wirklichkeit sieht anders aus.

Insbesondere durch vermehrte "Unfälle" und vor allem durch den gegenständlichen Richterspruch, der einen rechtschaffenen Bauern in den Ruin treibt, indem hier (und leider nicht nur hier) US-Verhältnissen der Weg geebnet wird und in den Leuten das vermeintliche Recht auf eine Vollkaskomentalität erweckt wird. Ich kann teppert sein, wie ich will, irgendwer wird schon zahlen.

Diese kann es nicht geben.
Das Leben ist nun mal lebensgefährlich und am Ende sind wir alle tot.

Und ja - bevor die Rindviecher nach Jahrhunderten Almwirtschaft von der Alm müssen, lieber die in den meisten Fällen vermenschlichten und ohnehin keinem Befehl folgenden Köter mit ihren überforderten und sich grenzenlos überschätzenden Herrlis und Fraulis von der Alm verbannen.
Wäre nicht nur für die Tierwelt besser, sondern auch für die Mitmenschen.

Gibt es eigentlich eine Statistik oder zumindest halbwegs verlässliche Schätzung, wieviele Herrli & Frauli die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge aufklauben und ordnungsgemäß entsorgen?
Ich fürchte nicht, aber wenn, würde uns wohl der Hut hoch gehen.

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uras
3
1
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@cui bono

in einem muß ich ihnen recht geben, als hundebesitzer ärgere auch ich mich masslos wieviele die hinterlassenschaften ihres hundes einfach liegen lassen. ich würde sofort dafür stimmen strafen zu verhängen.
der ausdruck „ köter“ lässt für mich daraus schließen das sie für tiere nichts übrig haben.

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Flogerl
3
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Seh ich genauso !

Warum soll sich die große Masse, welche sich eh richtig verhält, wegen ein paar Trotteln an immer neue Verbote halten ? Bin seit 30 Jahren mit Hunden auf der Alm unterwegs und noch NIE hat es irgendwelche Problem gegeben. Auch nicht mit Kühen. Wenn ich mit Hunden Kühe erblicke, dann versuche ich großräumig auszuweichen, wenn nicht möglich kehre ich um. Abgesehen davon gibt es auch viele Wandermöglichkeiten abseits von Almen mit Rindern. Es kann nicht sein, dass wegen ein paar Unvernünftiger - und es ist ja wirklich eine Minderzahl - diejenigen, die sich richtig verhalten, mit immer neuen Verboten belegt werden.

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Aleksandar
3
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Naja

Hundebesitzer sind meist rücksichtslos. Ich erlebe bei fast jeder Wanderung, dass Hundebesitzer ihren Hund ohne Leine umherlaufen lassen, ja sogar quer durch den Wald stürmen lassen. Darauf angesprochen, kommt meist die Antwort: "Mein Hund tut nichts. Er läuft keinem Wild nach."
Es ist auch nicht besonders lustig, von fremden Hunden beschnüffelt oder gar angesprochen zu werden, vor allem, wenn man bemerken muss, dass der Hund auf Zurufe des Besitzers nicht reagiert.
Ein Hundeverbot auf Almen ist auf jeden Fall zu überlegen.

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uras
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@naja

wusste gar nicht das hunde sprechen können!

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Aleksandar
1
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Lebenslanges Lernen :-)

Nun, wieder etwas Neues gelernt IoI
Ausgehen dürfen wir schon davon, dass Hunde kommunizieren können; hier allerdings wollte ich natürlich "angesprungen" schreiben.

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