Vier Tage nach dem Fund eines Sprengsatzes vor dem Königreichssaal der Glaubensgemeinschaft Jehovas Zeugen in Kalsdorf gibt es weiterhin keine heiße Spur zu dem oder die Täter. Generell halten sich die Ermittler aber sehr mit Informationen zurück. Die Fäden laufen beim Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) zusammen, das aus dem früheren LVT hervorgegangen ist. Dort ist man darauf bedacht, dass nicht zu viel an „Täterwissen“ an die Öffentlichkeit dringt. Will heißen: Nur die Polizei und der Bombenbauer kennen Details über Bauweise und potenzielle Gefährlichkeit des Sprengsatzes. Dieser Wissensvorsprung kann entscheidend sein, sobald ein Verdächtiger ins Visier gerät.