„I hob sechs Menschen umbracht – jetzt bringt‘s ihr mi um. Mir san quitt.“ Mit diesen letzten Worten trat Franz Löcker am 14. Juli 1949 den Weg zum Galgen im Grazer Straflandesgericht an. Löcker, der letzte in der Steiermark zum Tode verurteilte Verbrecher, war wegen „meuchlerischen Raubmordes in sechs Fällen, wegen zweifachen Mordversuchs sowie versuchten und vollbrachten Raubes zum Tode durch den Strang“ verurteilt worden.
Todesstrafe in Österreich
Die letzte Hinrichtung in der Steiermark
Kurz vor der endgültigen Abschaffung der Todesstrafe in Österreich wurde in der Steiermark noch ein Raubmörder gehängt. Acht Monate später exekutierte der Scharfrichter den Mörder Johann Trnka in Wien – und markiert damit die letzte Hinrichtung in Österreich.
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