Erst am Christtag war das charakteristische Rattern der von einer 570-PS-Turbine angetriebenen Rotoren wieder in den obersteirischen Bergen zu hören. Mit einer Alouette III flog das Bundesheer zu Lawinensprengungen auf die Planner- und die Tauplitzalm. Möglicherweise war das sogar der letzte Einsatz des legendären Flugsauriers. Am 31. Dezember endet offiziell der operative Flugbetrieb der Alouette III beim Bundesheer und damit auch am Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg in Aigen im Ennstal. Und so neigt sich eine lange Ära dem Ende zu. Die ersten vier der einmotorigen Verbindungs- und Transporthubschrauber aus französischer Produktion wurden im Jänner 1967 beim Bundesheer in den Dienst gestellt, also vor 57 Jahren. Keine(r) flog länger.
Nach 57 Jahren
Ära der Alouette endet, ihr Nachfolger braucht noch Zeit
Das längstdienende Fluggerät des Bundesheeres schwebt seinem Abschied entgegen. Ab 1. Jänner steigt der Hubschrauber von Aigen aus zu keinen Einsätzen mehr auf. Der neue Heli ist aber nur bedingt einsatzbereit.
© Dorit Burgsteiner