Einer der spektakulärsten Fälle des Landesamts für Verfassungsschutz (LVT) Steiermark in diesem Jahr bleibt weiterhin ein Rätsel. Am Abend des 18. August explodierten in Leibnitz zwei Rohrbomben, die auf den Bodenplatten von zwei Autos angebracht worden waren. Die Fahrzeuglenker blieben unverletzt, auch der Sachschaden hielt sich in Grenzen - aber nur deshalb, weil die potenziell tödlichen Sprengsätze nicht ihre volle Zerstörungskraft entfalteten. Beide Fahrzeugbesitzer, ein Mann und eine Frau, gehören der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas an und hatten zuvor an einer Gebetsstunde in Leibnitz teilgenommen.
Nach Hausdurchsuchung
Bombenanschlag auf Zeugen Jehovas: Spur erkaltet
Zwei potenziell tödliche Sprengsätze waren im August bei Leibnitz explodiert. Zunächst Verdächtiger ist offenbar nicht der gesuchte Mann.
© APA / LPD Steiermark