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Ski-Weltcup in SöldenPremierensieg für aufstrebenden Norweger

Der 20-jährige Norweger Lucas Braathen gewann den Riesentorlauf zum Saisonstart in Sölden. Es war sein erster Weltcupsieg. Die Österreicher hatten mit der Entscheidung nichts zu tun, bester Österreicher war Stefan Brennsteiner als 17.

Der 20-jährige Norweger Lucas Braathen feiert seinen ersten Weltcup-Sieg vor Marco Odermatt und Gino Caviezel © APA/EXPA/JOHANN GRODER
 

Das erste Herren-Rennen der neuen Saison brachte einen Premierensieger. Der 20-jährige Norweger Lucas Braathen siegte erstmals im Weltcup und ließ Marco Odermatt (+0,05) und den Halbzeitführenden Gino Caviezel (+0,46) am Ende hinter sich.

Braathen war nach dem ersten Druchgang Fünfter, hatte aber nur 24 Hundertstel Rückstand auf den Schweizer Caviezel. Ein Toplauf wies die Konkurrenz dann in die Schranken. Topstar Henrik Kristoffersen landete nach verpatztem zweiten Lauf nur auf Rang fünf.

Sölden: Herren-Riesentorlauf

(c) AFP (JOE KLAMAR)
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(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Christian Walgram)
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Dem Premierensieger fehlten die Worte: "Die Emotionen sind unglaublich. Ich wusste, dass ich aufs Podest fahren kann, aber das ist einfach ein Wahnsinn." Aber er gab sich auch selbstbewusst: "Ich bin ja auch hier für Podestplätze nicht für fünfte Plätze."

Die Schweizer Abordnung war sehr zufrieden: "Das ist ein Start nach Wunsch, so kann es weitergehen", sagte Odermatt. "Ich bin rundum zufrieden, habe lange darauf gewartet. Dass ich jetzt mit meinem Freund Marco zusammen am Podest stehen kann, ist unglaublich", weinte Caviezel der vergebenen Halbzeitführung keine Sekunde nach.

Der Ticker zum Nachlesen!

Österreicher hatten mit der Entscheidung nichts zu tun

Den ÖSV-Herren ging es im ersten Durchgang des Riesentorlaufs in Sölden wie am Vortag den Damen: Die Österreicher hatten beim Saisonstart mit der Spitze nichts zu tun. Bester Österreicher wurde Stefan Brennsteiner als 17. "Oben bin ich nicht richtig hineingekommen, aber wenigstens bin ich in den Punkterängen gelandet", sagt Brennsteiner, der noch viel Arbeit sieht: "Seit Jahren arbeiten wir als Mannschaft gnadenlos, das muss irgendwann belohnt werden".

Sonst kamen nur noch Matthias Mayer (25.) und Vincent Kriechmayr (24.) ins Ziel. "Es ist zunächst mein Ziel, im Riesentorlauf konstant in die Punkte zu fahren, von dem her müsste ich zufrieden sein. Aber wenn ich sehe, was drinnen gewesen wäre, bin ich es nicht ganz", sagt Krichmayr. Mayer war im zweiten Durchgang "einfach zu passiv." Die interne Wette der beiden Speed-Spezialisten hatte Kriechmayr knapp gewonnen. "Denn wer vor dem anderen landet, muss am Abend eine Pizza ausgeben", sagte Mayer mit einem Grinsen.

Kommentare (14)

Kommentieren
Steira111
0
18
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Der Jungpräsident des ÖSV, Peter Schröcksnadel,

wird es mit seinem grenzenlosen Weitblick, sicherlich richten. 🤣

satiricus
0
25
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Standard-Satz unserer 'Stars' bei den Interviews:

"Es worn a por guate Schwüng dabei und af des konn i aufbaun"....
Aber der Schröcksnadel pickt und sorgte dafür, dass beste österreichische Trainer ins Ausland abwanderten und er seine Arsxxkriecher versorgen konnte.
Die Relation von Millionenaufwand zu Rennerfolgen stimmt bei uns schon lange nicht mehr. Solange man einen halben Holländer im ÖSV hatte, war die Welt noch in Ordnung, denn der Marcel hat vieles überstrahlt......

staubi07
0
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König Fussball

Jetzt freuen wir uns über Fussballerfolge und schalten beim Skifahren um!!!

satiricus
0
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Und ausßerdem sind wir eine Tennisnation

:-)

lupinoklu
11
17
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Gratulation an Lucas

zu diesem tollen Ergebnis. Nur weiter so!
Wir sind halt beim Apres Ski unschlagbar, wie wir ja in Ischgl eindrucksvoll der ganzen Welt bewiesen haben! Alles kann man nicht können!!!

Popelpeter
1
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Kann

passieren! Wir sind eben eine Fußballnation 😅

fred4711
0
28
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wie wäre es mit einem

norwegischen trainer? die hauen seit jahrzehnten einen weltklassefahrer nach dem anderen heraus, ausser hirscher (vom papa trainiert) fahren die meisten anderen ziemlich hinterher....einzelne ausnahmeergebnisse bestätigen nur die regel

vanhelsing
0
27
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Hauptsach...

olle san verletzungsfrei und xund owikumman!😜

struge1
0
38
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Man muss einfach zur Kenntnis nehmen,

dass eigentlich nur der Hirscher im RTL Weltklasse war, alle anderen fahren, wie man heute sieht, den anderen Nationen meilenweit bzw. Sekunden hinten nach, sowohl die Frauen wie Männer! Österreich als die Ski Nation Nr. 1, dass war einmal und es wird sich unter der jetzigen Führung auch nicht so schnell ändern!

hermyne
1
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Schade

Sechs Jahre hatte der PUELACHER jetzt Zeit, eine gute RTL-Mannschaft - neben Marcel Hirscher - aufzubauen. Es ist ihm nicht gelungen, daher sollte man es mal mit einem neuen Hauptverantwortlichen versuchen. Während bei anderen Nationen praktisch jährlich hoffnungsvolle Talente auftauchen (Odermatt, Braaten etc.), werden beim ÖSV beinahe 30-jährige Athleten noch immer als junge Talente verkauft. Weit und breit keine Nachwuchshoffnung im RTL zu sehen, schade!

sunny1981
1
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Nachwuchs

Der ÖSV verabsäumt schon jahrelang die Nachwuchsförderung lieber stecken sie das Geld in ausrangierte Trainer und Funktionäre in Posten die keiner braucht aber dafür mit Traumgagen.
Austausch der gesamten Führung war schon seit Jahren fällig.

fred4711
0
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das kann ja eine tolle saison werden...

für die anderen nationen....

gberghofer
0
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Auch als Verteidiger des Skiteam´s muss ich zur Kenntnis nehmen

dass nach wie vor arg der Wurm drinnen ist. Die versprochene Wende ist nicht eingetreten. Mit dem Beschönigen muss es ein Ende haben.

haumioh
1
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OLYMPIA 2050..........

SIND UNSERE WIEDER DA - AUSREDE HABEN DIE JA SCHON GEFUNDEN - WEGEN CORONA ZU WENIG TRAINING