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Von Schild bis ReicheltDie lange Verletztenliste des ÖSV-Alpinteams

Die Liste jener Athleten und Athletinnen im Alpinteam des Österreichischen Skiverbands, die derzeit verletzungsbedingt auf Weltcupebene fehlen, wird immer länger.

Christopher Neumayer, Bormio
Christopher Neumayer wurde von der Stelvio abgeworfen © GEPA pictures
 

Die "Stelvio" von Bormio hat nach Hannes Reichelt noch ein weiteres ÖSV-"Opfer" gefordert. Beim Super-G der alpinen Kombination endete die Fahrt von Christopher Neumayer am Sonntag nach einem heftigen Sturz im Fangzaun, auch der 27-jährige Salzburger musste mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung mit dem Helikopter abtransportiert werden. Damit wird die Liste der Verletzten des ÖSV-Alpinteams immer länger - hier ein Überblick:

Herren

  • Hannes Reichelt: Der 39-jährige Abfahrer zieht sich am 28. Dezember bei einem Sturz in der Abfahrt von Bormio einen Riss des vorderen Kreuzbandes und einen knöchernen Ausriss des äußeren Kapselbandkomplexes am rechten Knie zu. Ob der Salzburger sich noch einmal zurückkämpfen, oder die Karriere beenden wird, ist offen.
  • Manuel Feller: Der Tiroler Technik-Spezialist reist Anfang Dezember aus dem Training in Vail (Colorado) ab, Grund ist ein Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule. Wie lange die Pause dauert, ist offen.

Damen

  • Bernadette Schild: Im ersten Weltcup-Rennen am 26. Oktober endet die Saison der Salzburgerin auch schon wieder. Die Technik-Spezialistin kommt im Riesentorlauf in Sölden im zweiten Durchgang zu Sturz und erleidet einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie.
  • Stephanie Brunner: Horrorjahr 2019 für die Tirolerin: Am 11. Jänner wird ihr ein Sturz beim Training in Pozza di Fassa zum Verhängnis, vorderes Kreuzband und Innenmeniskus im linken Knie gehen kaputt. Mitte August folgt auf dem Weg zurück der nächste Tiefschlag: Beim Riesentorlauf-Training in Ushuaia reißt erneut das vordere Kreuzband im linken Knie. Es ist die dritte schwere Verletzung innerhalb von nur 17 Monaten.
  • Elisabeth Kappaurer: Ebenfalls im August beim Riesentorlauf-Training in Ushuaia erleidet die verletzungsgeplagte Vorarlbergerin einen Schien- und Wadenbeinbruch im rechten Bein sowie eine Abrissfraktur des linken Schienbeinkopfs.
  • Sabrina Maier: Die Salzburgerin erwischt es am 20. Oktober im Riesentorlauf-Training in Sölden nach einem unspektakulären Sturz mit Kreuzbandriss im linken Knie. Für sie ist es die dritte schwere Verletzung innerhalb von zwei Jahren.
  • Cornelia Hütter: Am 14. März beim Finale in Soldeu endet ein schwieriger und verletzungsgeplagter Winter für die Steirerin nach einem Abfahrtsturz mit einem Kreuzbandriss sowie einer Innenband- und Meniskusverletzung im linken Knie. Frühestens im Februar 2020 wird sie ihr Comeback geben.
  • Ariane Rädler: Bei ihrem Sturz am 5. Dezember im zweiten Abfahrtstraining in Lake Louise (Kanada) zieht sich die Vorarlbergerin einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie des Außenmeniskus im linken Knie zu, zudem wird ein Einriss des Innenbandes diagnostiziert.
  • Christina Ager: Die Speed-Spezialistin reist im November vom Training in Copper Mountain (USA) verletzt heim. Diagnose für die Tirolerin: Riss des vorderen Kreuzbandes und Einriss des Innen- und Außenmeniskus sowie der Kapsel im rechten Knie.

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