Es war der Schockmoment der bisherigen alpinen Ski-Saison. In Sölden verkündete Lucas Braathen vor dem Weltcup-Auftakt unter Tränen sein Karriereende, hatte mit 23 Jahren genug von Verband und Sport. Der norwegische Slalom-Weltcupsieger des Vorjahres fühle sich „endlich wieder frei“, sagte Braathen damals. Der Schock saß tief, bei Teamkollegen, Konkurrenten, Verband und Ski-Firma Atomic.