Die Auftaktrennen am Gletscher ober Sölden gelten als speziell besonders. Warum das so ist, liegt an verschiedenen Umständen. Ich etwa habe vor dem Riesentorlauf am Rettenbachferner nur selten gut geschlafen. Das Klingeln des Weckers stellte meistens eine Erlösung dar. Wenn du dich dann morgens noch vor 6 Uhr im Hotel zur Auffahrt auf den Berg bereit machst, während draußen die letzten Feierwütigen auf den Straßen mehr oder weniger feuchtfröhlich Richtung Quartier gehen, weißt du was die Stunde geschlagen hat: Es geht wieder los!
Vor Weltcup-Auftakt in Sölden
Eva-Maria Brem: „Kontrolliere das, was du kontrollieren kannst“
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