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Sporthilfe-GalaFür Thiem war der Sieg glatt wie ein Dreisatz-Erfolg im Finale

Dominic Thiem ist Österreichs Sportler des Jahres - das ist eher Bestätigung als Sensation. Aber so klar wie er hat schon lange kein Athlet mehr die Wahl der Sportjournalisten gewonnen. Bei den Damen siegte Ivona Dadic, Salzburg ist die beste Mannschaft - an einem Gala-Abend, der Hunger auf Sport machte.

VARIOUS SPORTS - LOTTERIEN Sporthilfe-Gala 2020
Dominic Thiem und Ivonda Dadic sind Österreichs Sportler des Jahres © GEPA pictures
 

Man ist sie in diesem Jahr schon gewöhnt, die Sport-Veranstaltung so ohne Fans – und doch ist es nach wie vor schmerzlich, die ausgedünnten Emotionen, der einsame Jubel. Und die Pflicht, sich die Trophäe auch noch selbst vom Sockel nehmen zu müssen. Doch letztlich ist das für die, die den „Niki“ für die Auszeichnung zu den Sportlern des Jahres in Händen halten dürfen, wohl Marginalie, heißt es doch letztlich, dass man die Nummer eins eines Landes ist, das Ziel jedes Athleten.

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Insofern war die Sporthilfe-Gala 2020 das perfekte Abbild dieses so vom Virus gebremsten Sportjahres. Bemüht, die vorhandenen Emotionen einzufangen, bemüht, nicht nur den Sport, sondern auch die Musik und Unterhaltung wieder zurück auf die Bühne zu bringen.

Nur die Sportler, die mussten sich nicht mehr bemühen. „Klar bin ich aufgeregt, aber ich kann es ja eh nicht beeinflussen“, lächelte Dominic Thiem, nachdem er schon seine Hand- und Fußabdrücke hinterlassen hatte. Und nach drei zweiten Plätzen sollte es auch bei der Wahl der österreichischen Sportjournalisten (Sports Media Austria) fast wie in der Geschichte seiner Grand-Slam-Finali beim vierten Versuch zum Sieg reichen: Der US-Open-Sieger durfte sich den „Niki“ vom Podest nehmen, als dritter Tennisspieler und mit einem beeindruckenden Vorsprung, der an den eines Hermann Maier im Jahr 1998 erinnerte.

Ehrung: Österreichs Sportler des Jahres 2020

Österreichs Sportlerin des Jahres: Ivona Dadic (Leichtathletik)

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Michael Meindl)

Österreichs Sportler des Jahres: Dominic Thiem (Tennis)

(c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)

Österreichs Sportler des Jahres mit Behinderung: Markus Salcher (Ski Alpin)

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Michael Meindl)

Österreichs Sportlerin des Jahres mit Behinderung: Veronika Aigner mit Elisabeth Aigner (Ski Alpin)

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Michael Meindl)

Österreichs Mannschaft des Jahres: Das Fußball-Team von Red Bull Salzburg (am Bild: Andreas Ulmer)

(c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)

Erhielt die Auszeichnung "Sportler mit Herz": Fußballerin Nina Burger

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Michael Meindl)

Die Sportler des Jahres der Kategorie Special Olympics: Sabrina Bichlmair (Eisschnelllauf) und Lukas Kaufmann (Ski Alpin)

(c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)

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„Ich bin überglücklich“, meinte Thiem auch pflichtgemäß bei seiner „Gala-Premiere“ – „normal bin ich ja immer in Paris oder in Wien im Einsatz gewesen.“ Der Sieg der Nummer drei der Tenniswelt war alles andere als eine Sensation, die Dimension deutlich, wie ein Drei-Satz-Erfolg im Paris-Finale es wäre.

Kommentar: Ein perfektes Sport-Menü

Knapper ging es da schon bei den Damen zu, der Sieg ging an die Siebenkämpferin Ivona Dadic, die 2020 immerhin auf eine Weltbestleistung verweisen kann und so die Skispringerin Chiara Hölzl, Siegerin in sechs Weltcupspringen, knapp hinter sich ließ. „Ich war schon zweimal Zweite, ich bin froh, dass es gelungen ist – die beste Motivation für die kommende Saison und Olympia.“

Dominic Thiem und Ivona Dadic Sportler des Jahres 2020

Eine Motivation soll es für alle sein, dass die Gala nicht als Veranstaltung, aber als „TV-Produktion“ den Sport auf die Bühne gebracht hat – und damit trotz aller Freude und Ehre für die Sieger auch den Hunger auf echte Veranstaltungen wieder ein Stück hat wachsen lassen. Ob Sport – oder auch Gala.

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