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Vorwurf der LustlosigkeitTomic will gegen Strafe in Wimbledon berufen

Weil er zu wenig Einsatz gezeigt hätte, wurde Bernard Tomic sein gesamtes Preisgeld gestrichen. Das will der Australier nicht hinnehmen.

TENNIS-GBR-WIMBLEDON
Bernard Tomic © APA/AFP/BEN STANSALL
 

Bernard Tomic will gegen eine hohe Geldstrafe in Wimbledon berufen. Bei seiner 2:6,1:6,4:6-Niederlage in der ersten Runde gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga hatte der Australier nach Ansicht der Veranstalter zu wenig Einsatz gezeigt, das Match war nach nur 58 Minuten vorbei. Es war das kürzeste Wimbledon-Herrenmatch seit 15 Jahren.

Dem Australier, der sich in der Vergangenheit schon des Öfteren den Ruf der Lustlosigkeit erworben hatte, wurde daraufhin das gesamte Erstrundenpreisgeld in Höhe von 45.000 Pfund (50.165,55 Euro) gestrichen. Die Strafe war selbst von einigen ATP-Kollegen als zu hoch empfunden worden. Tomic begründete den Auftritt damit, dass er sich nach seinem Turnierauftritt in der Türkei und einigen Matches bei 40 Grad Celsius nicht wohlgefühlt habe. "Ich habe gegen einen der fünf besten Spieler auf Rasen 2:6,1:6,4:6 verloren, ich habe nicht 0:6,0:6,0:6 verloren", rechtfertigte sich Tomic.

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