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French Open7:5 im vierten Satz - Thiem erreicht das Achtelfinale

Dominic Thiem steht im Achtelfinale der French Open. Der 25-jährige Österreicher besiegte Pablo Cuevas 6:3, 4:6, 6:2, 7:5.

Dominic Thiem
Dominic Thiem © AP
 

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Die ersten zwei Hürden bei seinem 22. Grand-Slam-Turnier sind genommen, aber so einfach, wie es sich viele vorgestellt haben, waren sie nicht. Dominic Thiem kämpft am Samstag (3. Match nach 11.00 Uhr) nach zwei Vier-Satz-Siegen über Tommy Paul (USA) und Alexander Bublik (KAZ) um den Achtelfinaleinzug in Paris. Und gegen Pablo Cuevas aus Uruguay (ATP-47) erwartet Thiem den "ersten großen Prüfstein".

"Jetzt ist es Zeit, dass ich alles noch einmal verbessere, am Samstag wird eine viel bessere Leistung nötig sein", erklärte Thiem im Hinblick auf seine nächste Aufgabe. Cuevas ist 33 Jahre alt, gehört aber nicht zum alten Eisen. Das hat er mit einem Aufwärtstrend in diesem Jahr bewiesen. Semifinale in Cordoba, Viertelfinale in Buenos Aires mit einer 6:4,4:6,3:6-Niederlage gegen Thiem, Semifinale in Rio, Finale in Estoril sowie zwei Challenger-Titel in Tunis und zuletzt Aix-en-Provence - alles auf Sand.

Cuevas hat "alles, was auf Sand wichtig ist"

Darüber weiß natürlich auch Thiem Bescheid. "Er ist wieder am Weg nach oben. Wenn er gut spielt, ist er einer der unangenehmsten Gegner auf Sand. Er kann jeden schlagen", sagte der Lichtenwörther. Was den Südamerikaner, der gegen Thiem eine 2:3-Bilanz aufweist (unter den beiden Siegen ist aber eine Aufgabe von Thiem), so stark macht? "Er hat einen sehr guten Spin, eine richtig gute Rückhand und einen der besten Kick-Aufschläge, also alles, was auf Sand wichtig ist. Deshalb wird das der erste ganz große Prüfstein."

Vor vier Jahren gab es schon einmal in Roland Garros ein Aufeinandertreffen, damals siegte noch Cuevas in der zweiten Runde mit 7:6,7:5,6:7,7:5. Thiem verriet auch schon seine Taktik, und genau dieselbe wird auch Cuevas gegen ihn anwenden, ist er sicher. "Viel Spin über die Rückhand, weil das jedem mit einer Einhändigen wehtut. Ich versuche, dass ich der Erste bin, der auf diese Taktik zugreift, weil er wird es genauso anlegen."

Auch Jürgen Melzer kennt Cuevas gut und warnte vor dem Uruguayer: "Da muss er gut spielen, sonst verliert er. Cuevas ist ein Spieler ist, der ihm wehtun kann. Der ist in Form und hat wieder Selbstvertrauen", sagte der nunmehrige Doppelspezialist und fügt hinzu: "Es wird ein geiles Match, aber da muss er auf der Höhe sein."

Thiem, der durch sein Vorjahresfinale nicht weniger als 1.200 Punkte verteidigen muss, hat nun gerade einmal 90 Zähler für die dritte Runde geschafft. Erreicht er in seinem 22. Major zum elften Mal das Achtelfinale, verdoppelt er die Punkte und durchstößt auch die 17-Millionen-Dollar-Preisgeldgrenze. Mit bisher in Paris verdienten 143.000 Euro (159.216,20 USD) respektive 16,978 Mio. USD ist er nur noch knapp darunter. Allein 2019 sind es schon 2,695 Mio. (inklusive bisher zwei Siegen in Paris/alles brutto).

Die Familie regelt die Finanzen

Zum Thema Finanzen und wie er sein Geld investiert, äußerte sich Thiem kürzlich von der APA befragt humorvoll. "Damit habe ich nichts zu tun, da vertraue ich ganz meiner Familie. Wenn ich das allein alles investieren würde, wäre schon alles weg, glaube ich", sagte er lachend. Zusätzlich habe er einen "guten Mann", der ihn berät. "Den Rest lasse ich meine Familie machen, da weiß ich, dass mich die nicht bestehlen wollen."

An eine eigene Foundation, wie sie etwa Roger Federer seit Jahren hat, denkt Thiem vorerst nicht. "Ich spende immer wieder Sachen, vor allem für die Tiere, weil mir die halt extrem am Herzen liegen. Jetzt unterstütze ich einzelne Projekte und ich will auch nicht, dass da jeder Bescheid drüber weiß, weil das ist ja nicht für die Öffentlichkeit (bestimmt)."

Kommentare (1)

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Josef1984
0
0
Lesenswert?

BAMOS

🙌 Bravo

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