Wieder einmal war es Michael Gregoritsch, der dem österreichischen Spiel seinen Stempel aufdrückte. Zuerst ungewollt, als er den selbst herausgeholten Elfmeter an die Latte knallte. Am Ende auch nahezu ungewollt, fälschte ein Verteidiger der Gäste seinen Schuss zum 2:1-Siegtreffer ab. Dem Steirer war das aber sichtlich egal. „Ich habe die Szene nicht gesehen, aber ihr wisst alle gar nicht, wie wichtig das für mich war. In meinem Kopf habe ich mir schon viele Dinge ausgemalt, nachdem ich verschossen hatte. Deshalb bin ich überglücklich“, sagte ein gezeichneter Freiburg-Stürmer. Für ihn waren es auch emotional anstrengende 90 Minuten. „Mir reicht es für dieses Jahr mit der Achterbahnfahrt der Gefühle. Der Elfmeter hat mich lange beschäftigt, ich wollte das einfach unbedingt noch gutmachen. Gott sei Dank ist mir das gelungen.“
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Konrad Laimer: "Es war nicht gut, aber auch nicht alles schlecht"
Im ÖFB-Team herrschte nach dem knappen 2:1 gegen Estland vor allem Freude über drei wichtige Punkte für die EM-Qualifikation.
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