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Cup-Sieg gegen AustriaDer GAK steht im Halbfinale: "Schön wäre jetzt Rapid"

Die GAK-Spieler jubelten über "komplett verdienten" Halbfinaleinzug. Die Austria-Profis übten Schiedsrichter-Kritik.

Die GAK-Spieler Alexander Rother (links) und Philipp Wendler jubelten
Die GAK-Spieler Alexander Rother (links) und Philipp Wendler jubelten © GEPA pictures
 

Es ist eine jene Geschichten, die nur der Fußball schreibt: Mit dem 2:1-Erfolg im Cup-Viertelfinale gegen Austria Wien hat der GAK seine Erfolgsgeschichte um ein weiteres, großes Kapitel erweitert. Spieler und Fans bildeten nach dem Schlusspfiff im sehr gut gefüllten Liebenauer Stadion Jubeltrauben und lagen sich in den Armen.

Und während sich bei den Austria-Spielern der Frust nach dem Aus am Schiedsrichter entlud, tangierte das unter den Steirern freilich niemanden. "Dass Spieler, die am Vormittag noch im Büro gesessen sind, so ein Spiel abgeliefert haben, ist unglaublich", jubelte GAK-Trainer David Preiß. "Jetzt gehen wir feiern und morgen fahren wir auf Trainingslager."

Der rote Teamgeist

Der GAK-Trainer ohne Pro-Lizenz, der nun ins zweite Glied hinter den im Winter gekommenen Trainer Enrico Kulovits rückt, erlebte einen "Abschied" nach Maß als Chef. "Man sieht, was im Fußball mit gutem Teamgeist möglich ist und wenn alle an einem Strang ziehen", sagte Preiß. Die Teamleistung führte zum dritten Sieg des vierfachen Cup-Siegers im achten Duell mit dem Rekordhalter (27).

 

GAK gegen Austria Wien: Die besten Bilder aus Liebenau

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"Es ist ein komplett verdienter Aufstieg. Wir hatten immer das Gefühl, dass etwas gehen könnte", meinte Torschütze Marco Perchtold, der die Austria bereits 2013 mit Außenseiter Pasching im Finale besiegt hatte. Die sonst im Norden von Graz spielenden "Rotjacken" waren in die größere Merkur Arena ausgewichen und hatten diese mit 12.295 Zuschauern gefüllt, kolportierte 2.000 davon hielten den Gästen die Daumen. Für viele GAK-Spieler war es das erste Mal vor solch einer Kulisse. "Ein Anteil am Sieg gebührt sicher dem Publikum", sagte Perchtold. Das Gros der Spieler wünschte sich erneut ein Heimspiel. "Schön wäre Rapid. In Graz", sagte Stürmer Alexander Rother.

 

Austria-Trainer Thomas Letsch war "stinkesauer" und Sportchef Ralf Muhr tadelte "dummes und naives" Verhalten der Mannschaft. "Es ist brutal ärgerlich und selbst verschuldet aus meiner Sicht. Wir brauchen nichts schönreden. Fakt ist, wir haben das selbst vergeigt", meinte Muhr.

Dabei war der unerwartete K.o. bis Mitte der zweiten Hälfte nicht in der Luft gelegen. Der Bundesligist hatte nach der frühen Führung durch Dominik Prokop (15.) alles im Griff gehabt und gleich mehrere Matchbälle vergeben. "Wir sparen uns dann Meter und machen unnötige Fehler, die den Gegner aufbauen. Solche Fehler werden bestraft", sagte Letsch.

Die Partie kippte und nahm ihren Lauf. Marco Perchtold (57.) gelang das 1:1, nachdem Ewandro zuvor das mögliche 2:0 vergeben hatte. Der Brasilianer flog kurz nach Notbremse vom Feld (59.), Kollege James Jeggo folgte nach überflüssiger Grätsche in der Spielfeldmitte mit Gelb-Rot (68.). Beim Siegtreffer durch Luka Kiric (86.) waren die Wiener nur noch zu neunt.

Klein: "Skandal"

Anders als die sportliche Führung sparten die Austria-Spieler danach nicht mit Kritik an Schiedsrichter Sebastian Gishamer. "Ich denke, wir sind heute ein bisschen betrogen worden", sagte Prokop. Florian Klein bezeichnete die Leistung des 30-Jährigen, die keine gravierenden Fehler offenbarte, in der zweiten Hälfte als "Skandal". "Unglaublich, wie er jede Entscheidung für die Heimmannschaft gepfiffen hat", meinte der weit herumgekommene Ex-Legionär: "So eine Schiedsrichterleistung gibt es in anderen Ländern nicht."

Deutliche Worte gegen seine Spieler fand Austria-Sportdirektor Muhr - für ihn war die Schiedsrichterleistung "komplett uninteressant":

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spwolfg
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Lizenz hin, Lizenz her.....

Hoffentlich ist den GAK- Verantwortlichen klar, mit welch enormer Qualität ihr Trainer David Preiß die Mannschaft durch Meisterschaft und Cup führt. Preiß war schon in Wildon (36 Spiele durchgehend ungeschlagen) und Heiligenkreuz (ins vordere Landesliga- Mittelfeld) sensationell erfolgreich. Ein sonderbarer Qualifikationsmodus verhinderte bisher die erforderliche Ausbildung. Dies obwohl Preiß selbst in der Trainerausbildung tätig ist. Auf Grund der Lizenzvorgabe ist Kulovits die notwendige Ergänzung, Lizenz hin oder her... ein Trainer wie Preiß ist ein Glücksfall.

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LuisGolf
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Gratulation

Fussball auf höchstem ( Unterliga)Niveau, und da wundert sich noch wer, dass wir international hinterher laufen? Gratuliere dem GAK trotzdem!

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Carlo62
4
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Wenn man von gefühlten 20 Großchancen...

...nur eine verwerten kann, braucht man sich über den Schiri nicht aufzuregen. Außerdem hat er keine groben Fehlentscheidungen getroffen,

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schteirischprovessa
2
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Für Aussagen wie sie Prokop und Klein

getroffen haben, werden mit Sperren geahndet. In diesem Fall sollte das erst recht so sein, die beiden Ausschlüsse wären absolut gerechtfertigt.

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leserderzeiten
1
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Für mich, war das gestern eine saubere Leistung vom Schiedsrichter.

Respekt vor Letsch und Muhr.

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Reipsi
1
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Bravo

GAK !

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