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Markus Schopp sauer"Habe nicht das Gefühl, dass das Team das gleiche Ziel verfolgt wie ich"

Hartberg-Trainer Markus Schopp wählte nach dem 2:2 in Altach klare Worte. Wieder einmal war die Chancenverwertung seiner Mannschaft Zentrum der Kritik.

Markus Schopp
Markus Schopp © GEPA pictures
 

Hartberg-Trainer Markus Schopp war richtiggehend angefressen nach dem 2:2 seiner Mannschaft gegen Altach. Wieder einmal vergaben die Oststeirer ein besseres Ergebnis, wieder einmal aufgrund von mangelhafter Chancenverwertung. 3:0 könnten die Steirer führen - bevor Altach zum Ausgleich und dann zur Führung kommt. "Ich hab' das Gefühl gehabt, dass meine Mannschaft, vor allem in der ersten Halbzeit, einfach nicht wirklich das Ziel verfolgt, das ich verfolge. Nämlich wirklich Siebenter zu werden, mit allem was dazugehört", kritisiert Schopp im Interview bei Sky.

"Es ist das Eine, solche Fehler zu machen, die nie und nimmer passieren dürfen. Und es ist das Andere, was wir vorne verklopfen", spricht er einerseits den schweren Fehler von Manfred Gollner an, der den Ausgleich mit einem Querpass einleitete. Aber eben auch vergebene Großchancen: Seifedin Chabbi (8.) und Rajko Rep (21.)  scheiterten kläglich. "Es ist für mich mühevoll, mich jede Woche da herzustellen und jede Woche das gleiche Thema anzusprechen." Erst nach dem letzten Spiel gegen St. Pölten ging Schopp mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. Es würde an der Entschlossenheit im Strafraum fehlen. "Irgendwann habe ich dann aber auch nicht mehr die Möglichkeiten notiert. Bei der Chance von Flecker am Schluss hab ich endgültig die Hoffnung aufgegeben, dass die Mannschaft diesen Ball über die Linie bringen möchte", sagt er. "Es fehlt die absolute Entschlossenheit."

Unterschiedliche Gründe führt der Trainer der Hartberger an - von "schlechter Box-Besetzung" bis zu "Wunderpässen", die dann noch gespielt werden. "Wir machen vieles richtig, aber nicht alles. Und ich finde es ist an der Zeit auch einmal zu sagen, dass das dann zu wenig ist. Mein Ziel ist es mit der Mannschaft die Qualifikationsrunde zu gewinnen und da müssen sie drauflegen", erklärt er aber auch, dass es keine unangenehmen Tage für die Spieler werden. "Wenn ich das Gefühl hab, dass sie alles unternehmen für die drei Punkte, wird es von meiner Seite nie einen Vorwurf geben. Den Eindruck habe ich heute nicht gehabt und dementsprechend finde ich, dass man ernste Worte finden kann."

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