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BundesligaSturm lässt sich von Rapid nicht provozieren

Vor dem heutigen Prestige-Duell zwischen Sturm und Rapid versuchen die Wiener bei den Schwarz-Weißen Unruhe zu stiften. Die Hütteldorfer bekundeten ausgerechnet einen Tag vor dem Spiel Interesse an zwei Sturm-Spielern.

Potzmann und Hierländer (von rechts) stehen bei Rapid im Fokus
© GEPA pictures
 

Ausgerechnet im Prestige-Duell gegen Rapid möchte der SK Sturm sportlich wieder in die Spur finden. Die beiden Auftakt-Niederlagen gegen Mattersburg und WAC wurden aufgearbeitet und sind ab sofort abgehakt. Die Grazer richten ihren Fokus nach vorne, wollen heute im Wiener Allianz-Stadion erstmals im Frühjahr anschreiben. Deshalb wartete Sturms Geschäftsführer Sport Günter Kreissl auch mit mahnenden Worten auf. „Unsere letzten Leistungen sind nicht unser Anspruch. Ich erwarte von der Mannschaft eine absolute Einsatzbereitschaft", sagte der 43-Jährige. Sturm lässt sich von Rapid auch nicht abseits des Rasens provozieren. Ausgerechnet vor dem Spiel bekundete Rapid öffentlich Interesse an Stefan Hierländer und Marvin Potzmann. Eine durchschaubar und uralte Variante, um beim gegnerischen Klub versuchen Unruhe zu stiften.

Duelle zwischen Rapid und Sturm sind laut Kreissl "Highlights in der Meisterschaft, eine coole Geschichte mit prickelnder Atmosphäre". Sturm-Trainer Heiko Vogel verspürt ebenfalls große Vorfreude. "Was gibt es Geileres, als vor so vielen Zuschauern zu spielen? Das ist Fußball in Reinkultur", meinte der Deutsche. 1500 Grazer Fans werden heute mit in Wien sein.

Der Heimvorteil spricht zwar für die Grün-Weißen, ein anderer Aspekt aber für Sturm, zumindest laut Vogel. "Wir haben viel weniger zu verlieren als Rapid. Rapid muss gewinnen, um den Abstand zu uns zu verringern." Neun Punkte liegen die zweitplatzierten Steirer vor den drittplatzierten Hütteldorfern.

Warnung von Djuricin

Trotz der beiden schwachen Vorstellungen warnt Rapid-Coach Goran Djuricin vor den Grazern. "Sturm ist ein angeschlagener Gegner, aber die sind bekanntlich gefährlich", erklärte der 43-Jährige. Die Gründe für die jüngsten Misserfolge der "Blackys" sieht Djuricin im Trainer- und Spielphilosophie-Wechsel. "Es ist immer schwierig, als Trainer zu einem Ersten zu wechseln und das Niveau zu halten." Bisher sei es den Sturm-Profis noch nicht gelungen, die Vorstellungen von Neo-Coach Vogel umzusetzen.

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