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Michael Parensen über Jürgen Säumel: „Wir werden da gemeinsam rauskommen“

Trotz der Ergebniskrise stärkt Sturm-Geschäftsführer Michael Parensen seinem Trainer Jürgen Säumel den Rücken.

Michael Parensen und Jürgen Säumel
© GEPA pictures
Michael Parensen und Jürgen Säumel
Michael Lorber
Stv. Ressortleiter Sport

Seit 19. Oktober ist der SK Sturm in Pflichtspielen schon ohne Sieg, sieht man vom Aufstieg im ÖFB-Cup bei der Admira im Elfmeterschießen ab. Die 1:2-Niederlage in der Europa League bei Panathinaikos Athen sorgt aber nicht für Schnappatmung bei den Verantwortlichen. „Wir behalten die Ruhe. Wir wissen, dass wir eine Mannschaft haben, der man eine Schwächephase zugestehen muss. Wir tun aber alles dafür, diese gemeinsam zu überwinden“, sagt Sport-Geschäftsführer Michael Parensen, der die Niederlage in Griechenland als „ärgerlich“ empfindet. „Es wäre möglich gewesen, etwas mitzunehmen, weil uns Panathinaikos etwas angeboten hat. Uns hat aber der Punch im Spiel nach vorne, in der Duellführung und im Torverteidigen gefehlt. Dementsprechend stehen wir mit leeren Händen da.“

„Es ist nicht nur Pech“

Im Gegensatz zur 1:3-Heimniederlage gegen den LASK sah der 39-Jährige durchaus „Verbesserungen. Von der Herangehensweise war es ein Schritt nach vorne bzw. ein Schritt zurück in die Richtung, in die wir gehen wollen. Ich hätte mir aber einen größeren, deutlicheren Schritt gewünscht“, sagt Parensen, der trotz aller Ruhe davor warnt, „die Augen davor zu verschließen, dass einige Dinge nicht so funktionieren, wie sie sollten. Wir müssen manches einfach erzwingen, um wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern.“ Gerade der Umstand, dass die Griechen aus drei Torchancen zwei Treffer erzielten, will der Deutsche nicht als positiven Umstand gelten lassen. „Es ist nicht nur Pech, weil das passiert uns häufiger. Wir haben Themen und müssen solche Gegentore verhindern. Wir müssen unser Tor mit allem verteidigen, immer online sein, dürfen den Gegner nicht laufen lassen und ihn im Rücken nicht vergessen. Gerade in so einer Phase, in der man weiß, dass Schüsse häufiger reingehen als in einer guten Phase, muss man noch konsequenter sein. Da fassen wir uns schon an die eigene Nase.“

„Das ist unser Anspruch“

Dass zuletzt Niklas Geyrhofer einen Sieg im nächsten Bundesliga-Spiel in Hartberg am Sonntag forderte, „egal wie“, freut Parensen. „Das ist unser Anspruch, als Sturm die Spiele in der Liga zu gewinnen. Ich bin froh, wenn das die Spieler auch so sehen. Das spricht für unser Selbstvertrauen, trotz der schwierigen Phase so zu denken“, erklärt der Sportchef und stärkt auch seinem Trainer Jürgen Säumel den Rücken. „Wir verschwenden da überhaupt keinen Gedanken daran, irgendetwas anderes zu machen. Wir werden da gemeinsam rauskommen.“

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