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2:1-Sieg im Ländle - Grazer mit einem perfekten Frühjahrsstart

Daniel Maderner (61.) und Jacob Italiano (75.) trafen für den GAK. Altachs Alexander Gorgon sah nach einem Foul (79.) die Rote Karte. Marlon Mustapha (81.) gelang nur der Anschlusstreffer.

© GEPA pictures

Der GAK feiert einen perfekten Start ins Fußball-Frühjahr. Ungewiss ist allerdings noch die Knieverletzung von Thorsten Schriebl, die der 26-Jährige nach einem Zusammenstoß mit Mike Bähre erlitten hatte. Die Erstdiagnose gibt Anlass zur Hoffnung, dass nichts Schlimmeres passiert ist. „Es gibt leichte Entwarnung, auch wenn wir erst die genauere Untersuchung abwarten müssen“, sagte Sportdirektor Didi Elsneg. Schriebl hatte seinen Anteil am 2:1-Sieg gegen Altach. Er und Christian Lichtenberger wurden zur Pause eingewechselt, Benjamin Rosenberger und Marco Perchtold mussten Platz machen.

Warum? Weil der GAK in der ersten Hälfte nicht zur Geltung kam. Ein Lattenschuss von Murat Satin in der 25. Minute war die ganze Ausbeute in den ersten 45 Minuten in der Offensive. Die Altacher machten das Spiel und hätten in Führung gehen können, ja müssen. Zweimal rettete die Rotjacken die Stange, bei einem Kopfball von Florian Dietz (43.) und einem Freistoß von Luca Kronberger (45.+4). Und dann hatten die Grazer noch Florian Wiegele im Tor, der gegen Lukas Fridrikas (32.) und Paul Koller (45.+3) grandios parierte. Die Vorarlberger waren vor dem Pausenpfiff die klar bessere und gefährlichere Mannschaft. „Wir hatten alles unter Kontrolle, können uns nur ankreiden, dass wir kein Tor gemacht haben“, sagte Bähre.

„Totalversagen“ folgte verdienter Sieg

GAK-Trainer Rene Poms bezeichnete die Leistung des GAK in der ersten Hälfte als „ein Totalversagen von unserer Seite. Wir waren zu ängstlich und verunsichert.“ Also änderte der Coach etwas und brachte Schriebl und Lichtenberger. Mit diesen beiden Akteuren kam mehr Schwung ins GAK-Spiel, die ganze Mannschaft wirkte aktiver, wacher und entschlossener.

Die Neuzugänge Wiegele, Sadik Fofana und Antonio Tikvic blieben auf dem Rasen und machten ihre Sache gut bis sehr gut. Durch die Leistungssteigerung entstanden auch die Treffer. Daniel Maderner erzielte nach einer Fehleinschätzung von Altach-Tormann Dejan Stojanovic die Führung der Grazer (61.). Der Goalgetter hatte 13 Minuten später das 2:0 auf dem Fuß, traf aber nicht, obwohl ihm Jacob Italiano den Ball mustergültig servierte. Der Australier machte den Treffer eine Minute später selbst – es war das erste Tor des 23-Jährigen für den GAK.

Das Kellerduell war damit entschieden, dachten viele. Auch, weil Alexander Gorgon (79.) nach unglücklichem Einstieg gegen Maderner nach VAR-Intervention die Rote Karte sah. Zwei Minuten später gelang Marlon Mustapha der Anschlusstreffer. Der GAK feierte aber einen verdienten 2:1-Sieg und liegt in der Tabelle nun fünf Punkte vor Schlusslicht Altach. „Es war sehr wichtig, dass wir so ins Kalenderjahr gestartet sind“, sagte Maderner.

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