Sturm jubelt im Steirerderby gegen Hartberg über den Sieg
Im Steirerderby zwischen Hartberg und Sturm setzte sich der Meister aus Graz in einer knappen Partie mit 1:0 durch. Otar Kiteishvili traf.
Es ging um die Nummer eins der Steiermark, zumindest laut tabellarischer Momentaufnahme. Der Sieger würde im Bundesland-Ranking vorne liegen. Mit einem 1:0-Erfolg stellte der zuletzt taumelnde Riese SK Sturm die gewohnte Hackordnung wieder her und kehrte auf die Siegerstraße zurück.
Bei Hartberg gab es angesichts von drei Siegen en suite wenig Grund für Änderungen, einzig der zuletzt gesperrte Marco Hoffmann kehrte für Lukas Fridrikas zurück in die Startelf. Sturm-Trainer Jürgen Säumel gönnte Emir Karic eine seltene Pause, für ihn übernahm Dimitri Lavalee links in der Viererkette. Auch Otar Kiteishvili wurde zu Beginn geschont.
Die erste Halbzeit bot wenig Highlights, um es vornehm auszudrücken. Sturm wollte zwar, tat mehr fürs Spiel, konnte aber nicht so recht, wirkte angesichts der jüngsten Negativserie enorm verunsichert. Hartberg lauerte auf Umschaltmomente und trat zwar nicht zwingend, aber aussichtsreicher auf das Führungstor auf.
In Minute 23 wurde Torjäger Elias Havel mit einem langen Ball auf die Reise geschickt, traf den Ball jedoch nicht richtig, sodass Sturm-Tormann Oliver Christensen klären konnte. Ein Volley von Marco Hoffmann (39.) über das Tor ging ebenfalls als gute Chance durch.
Kiteishvili mit der Entscheidung
Mit Tim Oermann und Emanuel Aiwu waren nach einer halben Stunde beide Innenverteidiger Sturms verwarnt, Aiwu macht folglich mit Wiederanpfiff Niklas Geyrhofer Platz. Er sah, wie Damjan Kovacevic in Minute 49 über das Tor schoss. Vom amtierenden Meister kam offensiv weiter wenig bis gar nichts, weswegen Säumel in Minute 54 reagierte. Kiteishvili und Maurice Malone kamen für Filip Rozga und Leon Grgic. Ein Kopfball von Tochi Chukwuani (58.) über das Tor nach einem Eckball blieb vorerst das Höchste der Gefühle.
Fridrikas ersetzte Hoffmann im Hartberger Angriff. In Minute 63 knickte Lavalee um und ging laut schreiend zu Boden. Für den Belgier kam Karic. Auch das Geschehen auf dem Platz tat beim Zuschauen in dieser Phase mitunter weh, inzwischen gestaltete auch Hartberg seine Gegenstöße unpräzise. Säumel zog in Minute 74 seinen letzten Joker und schickte Axel Kayombo für Seedy Jatta ins Spiel, selbiger stach.
Der Stürmer spielte im Strafraum Malone an, der von Tobias Kainz zu fall gebracht wurde. Den fälligen Elfmeter verwertete in Minute 81 Kiteishvili zum 1:0 für Sturm. Hartberg-Coach Manfred Schmid setzte für die Schlussphase mit einem Dreifachtausch alles auf eine Karte, doch die Grazer zitterten ihren Vorsprung über die Runden. Nach Schlusspfiff sah Trainer Schmid dann noch die Rote Karte.