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Schiedsrichter-Chaos in NapoliAncelotti übt Kritik am VAR: "Bereitet mir Sorgen"

Umstrittene Szene in Napoli: Zuerst wird ein Elfmeterfoul an Fernando Llorente nicht gegeben - im Gegenzug erzielt Atalanta das 2:2 gegen Napoli. Und das alles trotz Video-Schiedsrichter.

© AP
 

Gehörige Aufregung hat es am Mittwochabend bei der SSC Napoli gegeben. Trainer Carlo Ancelotti verlor beim 2:2 gegen Atalanta Bergamo die Fassung und wurde von Schiedsrichter Pino Giacomelli auf die Tribüne geschickt. Auslöser war ein vermeintliches Elferfoul an Napolis Fernando Llorente im Finish der Partie, Atalanta schoss im Gegenzug durch Josip Ilicic (88.) den Treffer zum Ausgleich.

"Ich sehe in dem, was passiert ist, einen Angriff auf meinen Professionalismus, meine Spieler und meinen Club", sagte Ancelotti nach der Partie. Club-Präsident Aurelio de Laurentiis sprach von einem "Kasperltheater" des Unparteiischen. "Ohne uns würde er Erdäpfel schälen", entfuhr es De Laurentiis. Nach dem 2:2 herrschte ob der Analyse per Videobeweis minutenlanges Rätselraten, ob der Treffer zählt. Als er gegeben wurde, folgten heftige Proteste der Hausherren. Ancelotti wollte seine Spieler laut eigenen Angaben nur beruhigen, kassierte dann aber selbst die Rote Karte.

Der 60-Jährige übte Kritik am Videobeweis. "Ich war ein Befürworter des VAR, aber diese Handhabung bereitet mir Sorgen. Er ist nicht länger Unterstützung für den Schiedsrichter, er ist der Schiedsrichter", meinte Ancelotti.

Nikola Maksimovic (16.) und Arkadiusz Milik (71.) brachten Napoli im heimischen San Paolo zweimal in Führung. Remo Freuler (41.) und Ilicic gelang aber jeweils der Ausgleich. Salzburgs Champions-League-Gegner verabsäumte es durch das Remis, mit den drittplatzierten Lombarden gleichzuziehen. Napoli liegt in der Serie A derzeit auf Rang sechs, acht Zähler fehlen auf Spitzenreiter Juventus Turin.

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