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Josuha Guilavogui mit KritikWolfsburg-Kapitän ist "froh", dass Oliver Glasner "weg ist"

Beim VFL Wolfsburg ärgern sich nicht alle über den Abschied von Oliver Glasner. Kapitän Josuha Guilavogui freut sich über den Abgang des österreichischen Trainers.

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Oliver Glasner kehrte Wolfsbrug den Rücken
Oliver Glasner kehrte Wolfsbrug den Rücken © (c) imago images/regios24 (Darius Simka via www.imago-images.de)
 

Kapitän Josuha Guilavogui vom deutschen Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg ist nach einem sportlich enttäuschenden Jahr als Ersatzmann erleichtert über den Weggang von Trainer Oliver Glasner. "Ja, ich bin froh, dass er weg ist, weil es für mich persönlich die schlimmste Beziehung war, die ich jemals zu einem Trainer in meiner Laufbahn hatte", sagte der 30-jährige Franzose in deutschen Medien. Der Oberösterreicher Glasner wechselte im Sommer zu Eintracht Frankfurt.

"Für mich war klar: Wenn er bleibt, dann möchte ich weg - das Erreichen der Champions League hat dabei keine Rolle gespielt", sagte Guilavogui in zwei Interviews der "Wolfsburger Nachrichten" und der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" (Dienstag).

Guilavogui spielt seit 2014 für den Fußball-Bundesligisten und war seit seinem Wechsel von Atletico Madrid über Jahre Stammspieler. In der abgelaufenen Saison kam er im defensiven Mittelfeld jedoch nicht mehr an Maximilian Arnold und Xaver Schlager vorbei. Vor dem letzten Saisonspiel gegen Mainz wollte Glasner ihn von Beginn an spielen lassen, doch Guilavogui lehnte das ab. "Er wollte mir ein Geschenk machen, aber ich hätte danach nicht mehr in den Spiegel blicken können, wenn ich es angenommen hätte", sagte er.

 

Kommentare (4)
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einmischer
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Guilavogui

Das mus ja nicht gegen Guilavogui´s Qualität als Fußballer sprechen. Manchmal finden die Vorstellungen des neuen Trainers mit denen einiger Spieler halt nicht zusammen.
Ein gutes Beispiel ist ja der Manuel Weber.
In der Foda-Meistertruppe relativ junger Kapitän und Führungsspieler, vom nachfolgenden Germano-Fussballpropheten Hyballa demontiert und den sogenannten Fans zu Fraß vorgeworfen.
Der ausbleibende Erfolg gab wohl eher dem Kapitän recht.
Wobei ich Glasner natürlich nicht mit dem Hyballa vergleichen will, den der hat ja Erfolg und ist recht begehrt bei unseren Nachbarn

schteirischprovessa
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Das spricht nicht gegen die Qualität des Spielers sondern gegen seinen Charakter.

Als Manager würde ich mich von ihm sofort trennen. Denn Typen, die sich so verhalten, und so reagieren, sind für einen Sport, der nur dann optimal funktioniert, wenn alle 25 Kaderspieler an einem Strang ziehen, auch wenn nur 11 in der Startformation stehen können.
Wenn ein Spieler nicht in der Startformation steht, muss er sich steigern und sich den Platz erarbeiten.
Kein Trainer lässt einen Schlechteren spielen und den Besseren auf der Bank.
Denn jeder Trainer will gewinnen.

Lodengrün
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Das hätte

ich mir angeschaut wer ihn noch alles genommen hätte. Ob’s vielleicht an seiner abnehmenden Leistung gelegen war hat er nicht angedacht.

CBP9
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Der Erfolg gibt aber Glasner recht

⚽️