Kolumne von Roman MählichDieses Team kann heute wieder Geschichte schreiben

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© Kleine Zeitung
 

Ich hoffe, Franco Foda hat es geschafft, die Aufregung über die "Causa Arnautovic" einigermaßen von der Truppe fernzuhalten – was ein schier unmögliches Unterfangen war. Dazu ist zu sagen: Während eines umkämpften Spiels kommt es immer wieder zu verbalen Infights. Auch ich war, was das betrifft, kein Kind von Traurigkeit, werde noch oft auf mein wenig liebevolles Gespräch mit David Beckham in der Champions League angesprochen. Aber im Normalfall ist es übliches Prozedere, sich nach dem Spiel die Hand zu reichen und alles ist vergessen. Allerdings: Wenn es in diesen "Infights" tatsächlich rassistisch oder nationalistisch wird, ist eine rote Linie überschritten. Ich habe inständig gehofft, dass sich die Vorwürfe gegen Arnautovic als haltlos erweisen. Erstens, weil Marko für unser Team von enormer Wichtigkeit ist. Zweitens, weil ich jede Art von Diskriminierung und Rassismus grundsätzlich verabscheue und aufs Schärfste verurteile. Insofern kann ich mit der Urteilsbegründung der "Beleidigung" wenig anfangen. Und es bleiben einige Fragen offen: Warum kein Einspruch?

Kommentare (2)
Ragnar Lodbrok
0
1
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Natürlich gibt es hin und wieder Wunder,

in diesem Fall - eher nicht.

Lodengrün
9
4
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An was sich der Herr Mählich alles erinnern kann

Beim Kartnig Prozess hatte er derartige Gedächtnislücken, dass man sich um seine geistige Zukunft ernsthaft Sorge machen musste. Jetzt erinnert er sich an die Situation mit Beckham. Der wird sich aber nicht mehr an ihn erinnern. Nun, es gibt schon etwas her, - das name dropping.