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Nach EM-FinaleAnzeige: Österreicher übertreibt es in Rom mit dem Feiern

Nach dem dramatischen Sieg Italiens bei der Fußball-Europameisterschaft hat es ein österreichischer Fan mit den Feierlichkeiten übertrieben. Er bestieg die Mauer zum Altar des Vaterlands auf der Piazza Venezia. Eine Anzeige folgte.

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Fans zelebrieren den zweiten EM-Titel Italiens nach 1968 © AP
 

Ein österreichischer Staatsbürger ist von der Polizei in Rom angezeigt worden, weil er in der Nacht auf Montag während der Feierlichkeiten zum EM-Sieg der italienischen Fußball-Nationalelf die Mauer bestieg, die den Altar des Vaterlands auf der zentralen Piazza Venezia schützt. Der Mann näherte sich den Soldaten, die das Nationaldenkmal im Herzen der italienischen Hauptstadt bewachen.

Der Mann, über dessen genaue Herkunft die Polizei keine genaueren Angaben geben konnte, wurde blockiert und in die Polizeizentrale begleitet. Hier wurde er wegen Verunglimpfung der Republik und der Sicherheitskräfte angezeigt. Das Monument ist dem ersten König des neugegründeten Königreichs Italien, Viktor Emanuel II. aus dem Haus Savoyen, gewidmet. Es zählt heute zu den Staatssymbolen der Italienischen Republik. In dem Gebäude befindet sich das "Museo del Risorgimento", das an die italienische Staatsgründungsbewegung im 19. Jahrhundert erinnert.

Ausgelassen feierten Hunderttausende in ganz Italien den EM-Triumph der Squadra Azzurra durch den dramatischen Sieg im Elfmeterschießen gegen Gastgeber England in London. Mit Autokorsos, Hupkonzerten und zahlreichen spontanen Siegesfeiern zelebrierten die Tifosi den Erfolg der Elf von Trainer Roberto Mancini. Feuerwerkskörper wurden bis in die frühen Morgenstunden im ganzen Land abgebrannt.

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