Nach der etwas bitteren 2:3-Niederlage in Wien liegen die Klagenfurter in der Serie nun 1:2 zurück, sind daher im Samstag-Heimspiel gegen die Capitals schon mehr unter Druck. Ein 1:3-Rückstand im Finale, wäre wohl nur mehr äußerst schwer aufzuholen. Die Spieler strahlen aber viel Zuversicht aus, sind überzeugt, dass sie heute das Eis als Sieger verlassen werden.

Mehr Disziplin

„Es ist wichtig, dass wir nachlegen. In Wien haben die Caps ein paar Kleinigkeiten besser gemacht als wir. Zudem verbrachten wir zu viel Zeit auf der Strafbank, was uns Kraft und Momentum gekostet hat“, sagt Thomas Koch, der eine Glanzpartie mit einem Tor und einem Assist in der Bundeshauptstadt ablieferte.


Für Clemens Unterweger hat sich an der Ausgangssituation nichts geändert, auch verspürt er nicht mehr Druck als davor. „Wichtig wird werden, dass wir in der eigenen Zone konsequenter agieren, den Wienern mehr Raum nehmen und vorne die Chancen verwerten“, nennt er jene Punkte, die verbessert werden müssen, um den Ausgleich in der Serie herzustellen. Der Verteidiger spricht klarerweise auch die Disziplin an, wobei eine Tendenz der Schiedsrichter in Richtung Wien schon recht deutlich zu erkennen war. Es wurden Strafen speziell gegen den KAC von Ladislav Smetana/Kristijan Nikolic geahndet, die in einem Play-off-Finale normalerweise nicht gepfiffen werden. Aber die Spieler wollen sich nicht auf die Schiedsrichter ausreden, sondern mit Toren und einem Sieg die entsprechende Antwort geben.