In der Schweiz lief alles wie im Vorjahr. Wieder setzten sich die Zürcher Lions die Krone auf, gewannen die Finalserie gegen Lausanne mit 4:1. Damit krönte sich Vinzenz Rohrer abermals zum Meister, der Villacher Michael Raffl, immerhin Kapitän in Lausanne, wurde wieder Vizemeister. Wie es mit dem 36-jährigen Ex-NHLer weitergeht, ist noch offen. Zu den Graz99ers wird er nicht wechseln, obwohl er ihnen angeboten wurde. Zu gut sei der Verdienst in der Schweiz, dazu kommen Leistungen in puncto Wohnen und Kinderbetreuung, die dem Familienvater wichtig sind. Außerdem könnte Raffl sogar in der National League verlängern und das, obwohl er seit seinem Wechsel ins Eidgenössische vor allem mit Verletzungen zu kämpfen hatte. In drei Jahren brachte er es gerade einmal auf 55 Grunddurchgangsspiele (40 Punkte), im Play-off lief er 19 Mal auf (12 Punkte). Doch Raffl wird geschätzt, hat einen enormen Einfluss in der Kabine. Anderenfalls ist aber auch möglich, dass Salzburg die Fühler wieder ausstreckt, ihn zu seinem Bruder Thomas lotsen könnte.
Transfergeflüster
Michael Raffl wurde einem ICE-Klub angeboten
Der Villacher Ex-NHLer ist in Österreich wieder vermehrt Thema, könnte aber auch in der Schweiz bleiben, Ausgang offen. Salzburg verlor ein Trainerduo, KAC verlängerte mit einem Topspieler.
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