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Salzburg - Hartberg 6:1Noah Okafor macht das halbe Dutzend voll

Heute (14.30 Uhr) gastiert Hartberg beim Serienmeister Salzburg. Trotz der bisherigen Statistik wollen sich die Steirer nicht verstecken.

Hartberg gastiert in Salzburg
Hartberg gastiert in Salzburg © (c) GEPA pictures/ Jasmin Walter (GEPA pictures/ Jasmin Walter)
 

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Viele kennen ihn, kaum einer mag ihn, viele fürchten sich sogar davor. Die Rede ist vom regelmäßigen Gang zum Zahnarzt. Bei den Hartbergern kann laut Trainer Markus Schopp damit aber auch eine ganz bestimmte Auswärtsfahrt gemeint sein, die man ebenso regelmäßig antreten muss. "Nach Salzburg zu fahren, ist wie ein Besuch beim Zahnarzt", sagte er vor dem heutigen Duell mit dem Serienmeister und bezieht sich damit höchstwahrscheinlich auf die jüngsten Auftritte seines Teams in der Bullen-Arena.

Denn von dort konnten die Oststeirer seit dem Aufstieg in die Bundesliga keinen einzigen Punkt entführen. Das soll sich heute aber aufgrund eines ganz bestimmten Jokers ändern. Trainer-Neuzugang Kurt Russ hat noch nie gegen die Mozartstädter verloren und will auch nicht damit anfangen. "Auch ohne mich wissen alle, worauf es ankommet. Wir müssen mutig und aggressiv auftreten und vor allem die Räume eng machen", sagt der Co-Trainer.

Möglche Aufstellung

Swete - Rotter, Luckeneder, Gollner - Lienhart, Kainz, Ried, Tijani, Klem - Rep, Tadic


Am Mut scheiterte es auch in der Vergangenheit nicht. Vielmehr am Übermut manch eines Spielers. Zwar sorgt Hartberg mit ansehnlichem Offensivfußball immer wieder für Überraschungen und Sympathiebekundungen, gegen Salzburg wurde den Steirern mit dieser Spielweise aber immer wieder der ein oder andere Zahn gezogen. Für Russ trotzdem kein Grund, das Spielsystem zu überdenken. "Wenn du dich einfach hinten reinstellst, bekommst du bei dieser Qualität immer ein Tor. Wir müssen unser Spiel durchziehen, so lange wie möglich versuchen, die Null zu halten und vorne unsere Möglichkeiten verwerten."

Bestätigung erhält Russ von einem ehemaligen Salzburger. Philipp Sturm durchlief die Bullen-Akademie und weiß genau, worauf es ankommt. "Kleine Fehler werden sofort bestraft. Bekommen wir lange kein Gegentor und sind vorne effizient, können wir etwas mitnehmen", meint der Offensivakteur, der wie sein Trainer auf ein "kleines Quäntchen Glück" hofft. Aufgrund von Rückenproblemen wird er die Partie aber nur von der Tribüne aus verfolgen. Laut Russ könnte er dort den ersten blau-weißen Punktgewinn in Salzburg bejubeln. "Das wäre natürlich schön. Eines ist für mich aber schon vorher ganz klar: Mir ist ein Salzburg-Spiel lieber als ein Zahnarztbesuch."

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