Das Match hätte auch einen anderen Verlauf nehmen können, aber vom Alternativ-Programm nahm der Gegner letztlich gnädigerweise Abstand. Das letzte Spiel von Österreichs Fußballteam in dieser EM-Qualifikation knüpfte dort an, wo das vorletzte geendet hatte, nämlich mit einem Glücksmoment für Ralf Rangnicks Buben. In Baku hatte Aserbaidschan in der Nachspielzeit eine Topchance auf das 1:1, in Tallinn vollbrachte Estlands Vlasiy Sinyavskij das Kunststück, den Ball aus eineinhalb Metern über das Tor zu setzen. Die Österreicher ließen sich den Schreckmoment nicht anmerken und kamen nach einem über die gesamte Spielzeit dominant ausgeführten Match zu einem in weiterer Folge nie mehr gefährdeten 2:0-Erfolg.