Hartes RingenKommt die Impfpflicht erst ab 18?

Die Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition über eine Impfpflicht münden in die entscheidende Frage. Nicht nur, um den Verwaltungsapparat und die Gerichte zu entlasten, soll das Sanktionsregime abgemildert werden.

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Die Regierung hat bei der Impfpflicht kalte Füße bekommen
Die Regierung hat bei der Impfpflicht kalte Füße bekommen © (c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
 

Den ganzen Tag wurde am Freitag im Gesundheitsministerium und im Parlament über die Einführung der Impfpflicht verhandelt – innerhalb der Koalition, mit Juristen, aber auch zwischen der Regierung und den Oppositionsparteien SPÖ und Neos, die ihre Bereitschaft zur Zustimmung im Parlament signalisiert haben. Die FPÖ lehnt das Vorhaben ab.

Dass die Impfpflicht Anfang Februar als Light-Version das Licht der Welt erblicken dürfte, darüber hatte die Kleine Zeitung bereits als erstes Medium berichtet. Nun sickern weitere Details durch. Offenkundig wird ernsthaft erwogen, die Impfpflicht nicht ab dem 14. Lebensjahr, sondern erst ab 18. Lebensjahr einzuführen. Damit würde man dem umstrittenen Projekt viel Wind aus den Segeln nehmen. In Deutschland soll die Impfpflicht auch erst ab 18 gelten.

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Danke für Ihr Verständnis.

ichbindermeinung
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und das gilt gleichermaßen vollumfänglich in allen 27 EU-Ländern

u. diese Pflicht gilt, wegen der EU-Gleichbehandlung/EU-Gleichstellung dann in allen 27 EU-Ländern oder werden die Bürger in Österreicher wieder einmal EUngleich behandelt wie bei der derzeitigen flächend. FFP2 Pflicht, die nur für die Bürger in Ö gilt, denn überall anders reicht FFP1

excalibur
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Demnächst laufen erneut fast 900.000 Impfzertifikate ab: Willkommen im Impfabo!

Im Februar heißt es dann auch für diese betroffenen, bedauernswerten Staatsbürger, dass sie sich erneut mit einem mRNA-Präparat unter Strafandrohung impfen lassen dürfen (es ist ja kein Zwang,
wie immer wieder betont wird).
Einkaufen, Skifahren, Restaurant- und Theaterbesuche sind dann schlagartig auch Geschichte. Plötzlich ist der ehemals Geimpfte mit dem verhassten Ungeimpften gleichgestellt - bis zum nächsten Stich...

Mit dem geplanten Impfpflichtgesetz gestaltet der Minister die Intervalle der Verabreichung und die verwendeten Präparate nach eigenen ermessen, und das nicht nur bei Corona. Die Kreativität im hohen Haus ist diesbezüglich schier grenzenlos, wie wir in den vergangenen Monaten beobachten mussten. Die Pharmaindustrie wird auch künftig immer wieder neue mRNA-Präparate aus dem Hut zaubern, die vom Minister dann einfach per Verordnung ohne Parlamentsbeschluss verpflichtend gespritzt werden müssen.

Wie auch immer dieses Experiment ausgehen wird, Herr Mückstein verabschiedet sich mit Sicherheit umgehend aus dem politischen Schussfeld. Auf ihn wartet bestimmt schon ein hochdotierter Versorgungsposten bei Pfizer & Co., ähnlich wie schon bei seinem Ministerkollegen Blümel.

Haften muss keiner dieser Protagonisten - die Pharmaindustrie hat die Haftung für ihre Präparate dank konsequenter Unterstützung der hohen Politik von EU und nationalen Regierungen erfolgreich an die einzelnen Länder delegiert. Hinter uns die Sintflut.
Herzlichen Dank.

SoundofThunder
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Eine Alternative zur Impfpflicht?

Jeder Ungeimpfte bekommt angeblich einen Brief mit der Aufforderung zur Impfung zu gehen. Es werden angeblich auch mehrere Termine angeboten. In diesem Schreiben muss auch stehen dass jeder,der nicht zur Impfung erscheint,sich im Falle einer Erkrankung gar nicht erst ins Spital zu legen. Wie kommen Krebskranke,Herzkranke usw. dazu wegen denen auf ihre Operationen noch länger warten zu müssen. Man sollte den Ärzten bei einer möglichen Triage eine Entscheidungshilfe geben.

isogs
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Es braucht keine Impfpflicht

Wer sich nicht impfen lässt obwohl es möglich ist, zahlt im Krankheitsfall 10% der anfallenden Kosten.

gm72
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Nur dass es dann kein Krankenhaus gibt, das jemand aufnehmen kann

Das ist ja der Grund sämtlicher Maßnahmen(-versuche), egal ob man hinterher auch über Unsinn einiger Maßnahmen diskutieren kann. Es geht und ging immer um die Entlastung des Gesundheitssystems und nicht um die generelle Verhinderung von Ansteckung. Die übermäßig hohe Zahl der Ansteckung und der damit verbundenen hohen Rate an Hospitalisierung erfordert die verordneten Maßnahmen.

071267
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Ältere

Das ist schon richtig, aber es betrifft fast nur Âltere ab 65 . Also wenn dann Impfpflicht ab 65.

Balrog206
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Italy

Pflicht Ü 50 ! Guter Kompromiss

menatwork
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Kollaps der Bezirksbehörden und Verwaltungsgerichte

Als ob das das eigentliche Problem wäre, das kann man letztlich per Mehraufwand regeln. Aber damit ist es nicht getan und vorüber.

Die Nebenwirkungen sind das worüber man ebenfalls bereits vorher nachdenken sollte: Welche Schlüsse werden die Betroffenen daraus ziehen, wie werden sie sich in Hinkunft gegenüber dem Gemeinwesen verhalten, wie werden sie wählen oder nicht?

Wenn etwa die Stadt Graz von einer Verhundertfachung der Verwaltungsstrafverfahren ausgeht: wie sieht der notwendige soziale Kitt in einem Staat aus, der einen derart große Minderheit mit Strafen verfolgen muss und will. Und da die Gruppe so groß ist, kann man nicht darauf hoffen, dass das Thema von selber "untergeht", wie es bei weniger Betroffenen vielleicht der Fall wäre.

Persönlich brauche ich über die Impfpflicht nicht nachdenken, gegen den Gesetzesentwurf bin ich nicht mal wegen der Impfpflicht, sondern wegen seiner Ausgestaltung, die die notwendige Objektivität vermissen lässt und ehemals undenkbare Vorgangsweisen der vorauseilenden Verfolgung legitimieren soll.

Da schwingt unbegründbare Rachsucht drin mit , das hat in einem Gesetz nichts verloren.

Stemocell
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Was genau

spricht eigentlich gegen eine Impfpflicht für Risikopatienten? Also beispielsweise Menschen über 60 mit entsprechenden Vorerkrankungen?
Diese sind es schließlich, die hauptsächlich Intensivbetten benötigen.
Wer nicht in diese Gruppe fällt und trotzdem glaubt, sich schützen zu müssen, kann dies ja trotzdem tun.
Junge Menschen zu impfen, obwohl diese kaum Intensivbetten auslasten, ist meiner Ansicht nach kein sinnvolles Mittel zur Pandemiebekämpfung.
Und wer mir jetzt wieder damit kommt: ‚Auch junge Menschen können…blablabla‘
Ja, können sie, das kommt allerdings so selten vor, dass es keinen messbaren Unterschied machen würde, ob für diese jetzt eine Impfpflicht gilt oder nicht.

hk1976
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Freu

Mich schon sehr auf den Februar 💉💉💉

ARadkohl
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Und ich wähle KEINE PARTEI mehr,

Die für die Impfpflicht ist!

denktnach
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Und wie wollen

Sie im Voraus wissen, was die Parteien machen, wenn Sie an der Macht sind? Man kann und sollte natürlich die Parteiprogramme genau studieren, bevor man sich entscheidet, aber das hilft auch nur begrenzt. Einstellungen wechseln je nach Gegebenheiten, nichts ist in der Politik in Stein gemeißelt. Z.B. war Fr. Belakowitsch vor einigen Jahren noch eine vehemente Verfechterin der Impfpflicht gegen Masern. Man glaubt es kaum, aber es ist wahr.

071267
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Impfpflicht

Ich auch nicht, obwohl ich geimpft bin

ARadkohl
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Ja auch ich bin geimpft,

Aber diese Impfpflicht ist nicht mehr nachvollziehbar.

onyx
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Long Covid / Selbstbehalte

Auf Grund meines Alters und körperlichen Gesundheitszustandes, halte ich es für sehr unwahrscheinlich derart schwer an Corona zu erkranken, dass eine Behandlung im Spital erforderlich wird.

Ich bin trotzdem 3 Mal geimpft, weil die Gefahr in ein Long Covid zu rutschen hingegen durchaus gegeben ist und mir dies gesunde Lebenszeit kosten würde und der Allgemeinheit Steuergeld.

Eine Impfpflicht sehe ich nur bei „Risikopatienten“ überlegenswert. Mittlerweile muss doch klar sein welche Personen mit welchen Vorerkrankungen anfällig sind sehr schwer zu erkranken (z.B. Menschen mit Diabetes, Adipositas, COPD). Auch ein spürbarer Selbstbehalt für (intensiv)medizinische Behandlung für Ungeimpfte könnte sinnvoll sein. Beim Geld beginnt es bekanntlich weh zu tun. viele Verweigerer sind mit Argumenten nicht zu erreichen oder sind wiedersprüchlich im Denken: Die Impfung legen sie ab, nicht aber die unzähligen pharmazeutischen Mittel, welche sie in den Intensivstationen bekommen würden.

denktnach
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UK Health Care Report

Konnte in dem 98 Seiten umfassenden Bericht nichts über die von Ihnen behauptete Schwächung der körpereigenen Immunabwehr durch die Impfung finden. Würden Sie freundlicherweise eine Seitenangabe nachliefern? Die Suchfunktion hat zu keinem Ergebnis geführt, und den ganzen Bericht zu lesen ist mir - und sicher vielen anderen auch - zu aufwändig.

denktnach
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Meine Bitte richtet sich an „kuwa"

betr. seinen/ihren Kommentar „Aufspüren von Ungeimpften"

katrinlena88
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16 Jahre

Die Impfpflicht ab dem 16. Lebensjahr einführen. Schließlich darf ab 16 schon gewählt werden.

kundenkarte
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Frage an den Redakteur

wozu braucht es die Opposition? Etwa, um die Verfassung zu biegen?

rb0319
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@kundenkarte

Das was Sie "biegen" nennen ist gelebte Demokratie. Die Mehrheit entscheidet.

hk1976
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Ich bin

Für Impfpflicht ab dem Säuglings Alter!!
LG

Lucifer rs
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Hört endlich auf mit dem Blödsinn 💯🙋🏻‍♂️

Die Impfplicht kommt ein Jahr zu spät und durch Omrikon haben wir eine starke Durchseuchung da braucht es keine Impfpflicht mehr 🤔

rb0319
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@Lucifer RS

Hat Ihre Glaskugel wieder mal gesprochen?

Lucifer rs
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Nein 🤦🏻‍♂️

Der komische Hausverstand hat sich gemeldet👍💯

freeman666
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Ich bin dreifach geimpft.

Ich bin klar für die Impfung.

Ich bin aber gegen die Impfpflicht.
Es muss eine individuelle Entscheidung bleiben.

Es muss aber auch jeder Unternehmer, Betrieb frei entscheiden können, ob er/sie Geimpfte oder Ungeimpfte einstellt oder beschäftigt - auch hier muss die Entscheidung frei sein.

Lustig werden es Ungeimpfte nicht haben, das steht auch fest:
Einreise und Beherbergung wird weltweit davon abhängig gemacht.
Flugreisen, Schiffreisen werden unmöglich bleiben.
Viele Kultur und Freizeitbetriebe werden versperrt bleiben, nicht nur hier sondern weltweit.

Alle sollen frei entscheiden können - aber auch die Konsequenzen ihrer Entscheidung akzeptieren!

dude
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Ich pack' diese Sprache nicht mehr!

"... beim Aufspüren von Impfverweigerern...."

Das ist Ihr Jargon, liebe Kleine Zeitung. Und Sie predigen immer von der Abrüstung der Worte!

Die absolut unnütze Impfpflicht, die noch dazu zum völlig falschen Zeitpunkt geplant ist, wird überhaupt nichts für die raschere Beendigung der Pandemie bringen!
Die Pandemie wird jetzt im Moment durch die Infektion durch Omikron beseitigt. Und sollte dies nicht vollends damit gelingen, wird es die nächste Mutation im Herbst richten, die dann noch infektiöser und noch milder verlaufen wird. Und sicher nicht die Impfpflicht!
Ich hoffe, dass die Politiker, die die Impfpflicht zu verantworten haben, in Zukunft dafür gerade stehen müssen. Ich weiß, dies ist eine naive Hoffnung. Denn die werden nach ihren Schandtaten in der Politik direkt vom Silikon Valley, von Heuschrecken-Hedge-Fonds oder von Pharmafirmen für Millionengagen engagiert.

 
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